Wenn Sprache fehlt: Warum frühe Förderung über Bildungs- und Lebenschancen entscheidet
Kurz bevor die großen Sommerferien starteten und die Phase der Einschulung in wenigen Wochen bevorstand, rückten die Meldungen über Sprachförderbedarfe bei Kindern wieder verstärkt in den Fokus der Berichterstattung. Die aktuellsten öffentlichen Zahlen der Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass zum Schuljahr 2022/2023 jedes dritte Kind (32,9%) in Berlin einen Sprachförderbedarf aufwies. Zum Vergleich: 2013 lag dieser Anteil noch bei 25,5%.
BeoKiz: Richtige Ziele, falsche Umsetzung.
BeoKiz: Scheitern eines Berliner Digitalprojekts für die frühkindliche Bildung aufgrund falscher Umsetzung - VKMK fordert mehr Expertise und Ressourcen für erfolgreiche zukunftsorientierte digitale Projekte in der frühkindlichen Bildung.
Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte.
erfolgreiche Integration mit Chancengleichheit.
Das vom Bund angesetzte Sprachförderprogramm „Sprach-Kita“ sollte zum Ende dieses Jahres auslaufen und erhielt nun vom Bund eine Übergangsfrist, bis Mitte 2023. Bis dahin muss eine Lösung gefunden werden.
Aber wie wird diese aussehen?
Bundesprogramm Sprachförderung läuft zum Ende des Jahres 2022 aus
Wie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bekanntgab, soll das Bundes-Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ nicht fortgeführt werden. Damit entfallen für Berlin 13,2 Millionen Euro für 300 Sprach-Kitas.
Der Bund kann mehr!
Anlässlich der Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages