Kurzfristige Einsparungen, langfristige Mehrkosten: das „Vorschagsbuch“ - eine Fehlsteuerung im Bildungsbereich
Vergangene Woche wurde das sogenannte “Vorschlagsbuch: Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen” öffentlich. Das Dokument enthält rund 70 Vorschläge, wie in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe Einsparungen vorgenommen werden können. Was als “Effizienter Ressourceneinsatz” verkauft wird, ist aus Sicht des VKMK - Der Kitaverband das genaue Gegenteil.
Veränderung als Konstante: Wie Transitionen uns durchs Leben begleiten
Übergänge sind ein wiederkehrendes Thema in einer jeden Biographie. Wir erleben sie im Kindesalter, im Jugend- und Erwachsenenalter - unser Lebenslauf ist beispielsweise ein Zeugnis für eine Vielzahl von Übergängen, die wir bereits bewältigt haben. Dabei gibt es große, einschneidende Übergänge, aber auch kleine, die wir selbst vielleicht nicht einmal als Übergang wahrnehmen.
Erbfalle Herkunft: Wenn das Elternhaus über Zukunftschancen entscheidet
Der heutige Welttag der sozialen Gerechtigkeit ist für uns Anlass mal wieder einen Blick auf ebendiese in Deutschland zu werfen - mit einem besonderen Fokus auf die soziale Mobilität.
VKMK - Der Kitaverband begrüßt neues Berliner Bildungsprogramm: Mehr Struktur, Kinderrechte und Praxisnähe
Das neue Berliner Bildungsprogramm wurde gestern von Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie vorgestellt. Nach Kritik aus Teilen der Fachwelt an früheren Entwürfen bewertet der VKMK - Der Kitaverband die nun vorliegende Fassung als eine gute Grundlage für die praktische Umsetzung.
Kita-Weltreise: Einblicke in die frühkindliche Bildung Wiens
Vor knapp einem Monat war der VKMK im Rahmen einer Erasmus-Reise mit der Gesellschaft für Europabildung in Wien unterwegs und ist dort über mehrere Tage hinweg in die frühkindliche Bildung eingetaucht.
Sparen auf dem Rücken der Kleinsten: Berliner Senat streicht Sprachförderung für zehntausende Kinder
Immer mehr Kinder haben Probleme mit der Sprache – doch statt die Sprachförderung zu intensivieren, setzt das Land Berlin genau hier den Rotstift an: Ab 2026 sollen auf dem Rücken der Kleinsten unserer Gesellschaft 40 Millionen Euro eingespart werden – mit dramatischen Folgen für Kitas, Kinder und Schulen.
Der Partizipationszuschlag: Wenn Haushaltspolitik Kindern die Sprache nimmt
Was bedeutet eigentlich Partizipation in der frühkindlichen Bildung? Sie bedeutet, dass alle Kinder gleichberechtigt am Alltag teilhaben können, aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und erfahren: Ihre Stimme zählt – ebenso wie die der anderen.
Mit Bildung aus der Armut: Warum frühe Förderung über Chancen entscheidet
Jedes Jahr wird weltweit am 17. Oktober der Internationale Tag zur Überwindung von Armut begangen – und daran erinnert, dass Armut auch weiterhin ein ungelöstes globales Problem darstellt. Ein Problem, das sich selbst in den reichen Industrienationen findet und ein Problem, das auch in Deutschland viele Kinder und Jugendliche betrifft. Laut offiziellen Zahlen ist jedes fünfte Kind unter 18 Jahren von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Kinderarmut ist damit ein drängendes gesellschaftliches Problem.
Kindertagesförderungsgesetzes: Chancengerechtigkeit nur auf dem Papier - Neuer Partizipationszuschlag benachteiligt Zehntausende Kinder
Heute hat der Berliner Senat den Entwurf zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes beschlossen. Die Senatskanzlei bezeichnet den Schritt in ihrer offiziellen Pressemitteilung als wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit, mit welchem “alle Kinder unabhängig von Herkunft und Lebensumständen frühzeitig unterstützt [werden]”. Starke Worte – doch eine zentrale Neuerung im Gesetz steht diesem Versprechen diametral entgegen: die Einführung des sogenannten Partizipationszuschlags. Der VKMK – Der Kitaverband warnt, dass dadurch massive Chancenungleichheit und Selektion drohen.