Starke Kinder, starke Zukunft: Ein Appell an die Politik
„Starke Kinder, starke Zukunft“ - ein starkes Motto für den Weltkindertag. Und kaum wichtiger könnte diese Botschaft gerade jetzt sein. Denn während starke Kinder als Basis einer starken Zukunft zumindest auf verbaler Ebene gesellschaftlicher und politischer Konsens sind, scheinen die öffentlichen Bekenntnisse für bessere Bedingungen für Kinder oft an der Übersetzung in konkretes Handeln zu scheitern.
Beitragsfreiheit ist nicht gleich Bildungsgerechtigkeit: Weshalb Qualität priorisiert werden sollte
Ist die Beitragsfreiheit die Lösung unserer Bildungsprobleme in Deutschland?
Diese Frage stellt sich der VKMK - Der Kitaverband angesichts des am Montag veröffentlichten Beschlusses des SPD-Parteivorstands und des gestrig veröffentlichten PISA-Berichts 2025.
Frühkindliche Bildung stärken: Gute Ziele brauchen finanzielle Substanz
Kürzlich war Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in einem Interview zu Gast bei der FAZ. Thema waren dabei unter anderem die frühkindliche Bildung und das KiTa-Startchancen-und Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) - mit einer bemerkenswerten Positionierung Karin Priens: Frühkindliche Bildung wird ihrer Bedeutung entsprechend noch nicht ausreichend priorisiert. Sie fordert Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Euro von Bund und Länder in die frühkindliche Bildung.
Stellungnahme des VKMK – Der Kitaverband zum „Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Startchancen von Kindern und zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung“
Der VKMK – Der Kitaverband begrüßt das Ziel des Referentenentwurfs, die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern zu verbessern und bundesweit verbindliche Qualitätsanforderungen in der Kindertagesbetreuung zu etablieren. Frühkindliche Bildung ist der erste und wirkungsmächtigste institutionelle Abschnitt der Bildungsbiografie. Aufgrund teilweise stark divergierender Standards und Schwerpunktsetzungen innerhalb der Bundesrepublik sind die Bildungschancen von Kindern weiterhin in erheblichem Maße von ihrem Wohnort abhängig.