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Das muss Kai Wegner unbedingt noch schaffen: Frühkindliche Bildung sichern

Anlässlich der Sommerpressekonferenz des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner und dem Beginn des letzten Regierungsjahres des Schwarz-Roten Senats hat der Tagesspiegel in seiner Rubrik “3:1” drei zentrale Punkte hervorgehoben, die unter Kai Wegner bislang ungelöst geblieben sind und dringend angegangen werden müssen.  

Anlässlich der Sommerpressekonferenz des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner und dem Beginn des letzten Regierungsjahres des Schwarz-Roten Senats hat der Tagesspiegel in seiner Rubrik “3:1” drei zentrale Punkte hervorgehoben, die unter Kai Wegner bislang ungelöst geblieben sind und dringend angegangen werden müssen.  

Der VKMK - Der Kitaverband möchte diese drei Punkte um einen wesentlichen Aspekt ergänzen, der bereits seit Jahren aufgeschoben wird, sich zunehmend zuspitzt und maßgeblich über die Zukunft Berlins entscheidet: die deutliche Verschärfung der finanziellen Schieflage der Berliner Kita-Trägern.  

Bereits 2017 zeigte eine Gestehungskostenanalyse: Die Sachkosten für Kitas liegen rund 30% über den vom Land Berlin erstatteten Mitteln - insbesondere aufgrund hoher Mietkosten. Was ist seitdem passiert? Inflation, gestiegene Mietpreise, Nebenkostenexplosion - aber keine ausreichende Anpassung der Sachkostenpauschale für Kita-Träger. 

Und so kommt es, dass das Land Berlin in seiner Pauschale mit rund 6,50€ pro Quadratmeter kalkuliert und diesen Betrag an die Träger auszahlt, während die tatsächlichen Gewerbemieten im Durchschnitt bei knapp 29,00€ pro Quadratmeter liegen. Mit viel Flexibilität und Kreativität konnten die Kita-Träger diese Schere bislang noch überbrücken. Doch nun verschärft der Geburtenrückgang die Lage weiter: Die Sachkostenpauschale ist direkt an die Anzahl der Kinder gekoppelt - weniger Kinder bedeuten somit weniger Geld. Die Quadratmeter der Kita aber müssen natürlich weiterhin bezahlt werden - unabhängig davon, wie viele Kinder dort betreut werden. 

Berlin muss seine Kita-Finanzierung endlich an die realen Gewerbemietkosten anpassen. Alles andere gefährdet frühkindliche Bildung – und damit die Chancengerechtigkeit einer ganzen Generation.

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Kita-Mieten steigen unaufhaltsam, Sachkostenpauschale bleibt zurück: VKMK fordert dringende Anpassung zur Entlastung der Kita-Träger

Seit Jahren warnt der Kitaverband VKMK eindringlich vor drastischen Folgen der unzureichenden Finanzierung der Mietkosten für Kita-Träger durch die Sachkostenpauschale des Landes Berlin –  und seit Jahren wird dies ignoriert. Während die Mietpreise kontinuierlich steigen, hinkt die Sachkostenpauschale weit hinter dieser Entwicklung her, zu Lasten der gemeinnützigen Kita-Träger.

Seit Jahren warnt der Kitaverband VKMK eindringlich vor drastischen Folgen der unzureichenden Finanzierung der Mietkosten für Kita-Träger durch die Sachkostenpauschale des Landes Berlin –  und seit Jahren wird dies ignoriert. Während die Mietpreise kontinuierlich steigen, hinkt die Sachkostenpauschale weit hinter dieser Entwicklung her, zu Lasten der gemeinnützigen Kita-Träger.

„Aktuell sind in der Pauschale wohl knapp 6,50 Euro pro Quadratmeter veranschlagt“, erklärt Lars Békési, Geschäftsführer des Kitaverbands VKMK. „Angesichts der Mietpreisentwicklung ist dieser Betrag bereits seit langem vollkommen unzureichend.” Eine aktuelle Auswertung des Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmensverbands (BBU) zeigt, dass die Neuvertragsmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen im Zeitraum von Juni 2023 bis Juni 2024 um 7% auf durchschnittlich 8,59 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind – 2 Euro mehr als Berliner Kitas pro Quadratmeter erstattet bekommen. Für Gewerbeflächen, wie sie Kitas benötigen, liegen die Mieten in Berlin bei Neuvertragsmieten sogar bei 29 Euro und mehr.

Eine vom VKMK-Der Kitaverband erneut durchgeführte Umfrage unter Mitgliedern bestätigt diese alarmierende Lage: „Unsere Kita-Träger zahlen im Schnitt 16,50 Euro pro Quadratmeter, in einigen Fällen sogar bis zu 27 Euro. Die Kluft zwischen Realität und Pauschale ist eklatant“, so Békési.

Noch prekärer wird die Situation in Anbetracht des Geburtenrückgangs und der geplanten Verbesserung des Personalschlüssels im U3-Bereich, da die Sachkosten direkt an die Kinderzahl gekoppelt sind. „Weniger Kinder bedeuten weniger Geld, bei gleichbleibenden Quadratmetern. Ob ein Raum belegt ist oder nicht- die Miete muss bezahlt werden. Unsere gemeinnützigen Kita-Träger haben keine finanziellen Reserven, um das weitere Jahre aufzufangen“, betont Békési.

Die laufenden Verhandlungen zur Rahmenvereinbarung über die Finanzierung der Kitas in Berlin bietet jetzt die Chance, endlich diesen Missstand zu korrigieren. Der Senat muss die Realität endlich anerkennen und die Sachkostenpauschale anpassen. Kita-Träger dürfen nicht weiterhin die Zeche für steigende Kosten zahlen. Frühkindliche Bildung darf nicht zum finanziellen Risiko werden!“, fordert Békési eindringlich.

Auch auf Bundesebene könnten mit dem angekündigten 100 Mrd. EURO Sondervermögen für Infrastruktur könnten sich neue finanzielle positive Spielräume ergeben. „Wenn der Bund sich stärker engagiert und im Rahmen des Kita-Qualitätsentwicklungsgesetzes dem Land Berlin zusätzliche Mittel bereitstellt, würde das nicht nur die Qualität der frühkindlichen Bildung steigern, sondern es ist nur die einzige Rechtfertigung für die Verlagerung der Finanzierungslasten auf die kommenden Generationen. Damit könnte Berlin auch endlich eine angemessene Sachkostenpauschale finanzieren, ohne andere Bereiche zu belasten.“, erklärt Békési.

Die Zeit drängt: Ohne eine schnelle und nachhaltige Anpassung der Sachkostenpauschale, droht eine massive Verschlechterung der Kita-Landschaft in Berlin. Qualität,Stabilität und Verlässlichkeit der frühkindlichen Bildung stehen auf dem Spiel.

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Investieren, um zu sparen: Warum frühkindliche Bildung Priorität haben muss

Seit 2015 sind in Deutschland die bereitgestellten öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung im Verhältnis zum BIP um 42% gestiegen. Deutschland ist im OECD-Ländervergleich damit unter den Top 10! Und besonders Berlin glänzt als Spitzenreiter bei den Ausgaben für Bildungseinrichtungen. Im Bundesländervergleich belegt die Hauptstadt den ersten Platz und übertrifft auch den OECD-Durchschnitt locker. Doch warum thematisieren wir das am Weltspartag?

Seit 2015 sind in Deutschland die bereitgestellten öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung im Verhältnis zum BIP um 42% gestiegen. Deutschland ist im OECD-Ländervergleich damit unter den Top 10! Und besonders Berlin glänzt als Spitzenreiter bei den Ausgaben für Bildungseinrichtungen. Im Bundesländervergleich belegt die Hauptstadt den ersten Platz und übertrifft auch den OECD-Durchschnitt locker. Doch warum thematisieren wir das am Weltspartag? Kann man dann überhaupt von einem “Sparen” in der Bildung reden? Unsere Antwort lautet: Ja! Denn wer weiter die Tabellen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durch scrollt, entdeckt, dass die Ausgaben gar nicht so gut verteilt sind und dass es einen Bereich in Berlin gibt, in dem meisterhaft gespart wird. Und ausgerechnet dabei handelt es sich um den wohl elementarsten Bildungsbereich, der maßgeblich alle weiteren Bildungsbereiche beeinflusst: Die frühkindliche Bildung. Hier liegen die jährlichen Ausgaben für eine Bildungseinrichtung pro Bildungsteilnehmer:in bei 8.800 Euro, womit es Berlin schafft, unter jedem relevanten Durchschnitt zu liegen. Zum Vergleich: Der deutschlandweite Durchschnitt beträgt 11.600 Euro, der OECD-Durchschnitt 8.900 Euro. Zwar sind die Ausgaben in Berlin seit der letzten OECD-Evaluation deutlich angestiegen - von 2019 bis 2023 um 26% (wobei dies im Verhältnis zur gestiegenen Anzahl von Kindern im Bildungssystem betrachtet werden muss) - dennoch wird Berlin damit auch weiterhin nicht den bundesweiten Durchschnitt knacken. Was bedeutet das nun genau für die frühkindliche Bildung? 

Die öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung fließen in zahlreiche unterschiedliche Posten, von Personalkosten bis hin zu Sachkosten, welche unter anderem für Verpflegung, Verwaltung, Miete, Spiel- und Lernmaterialien verwendet werden sollen. Während die Personalkosten durch den letzten Tarifvertrag eine spürbare Erhöhung erfahren haben, hinken die Sachkosten fröhlich hinterher. Anpassungen? Gab es – doch die konnten mit der Inflation natürlich nicht mithalten. Eine 2017 durchgeführte Analyse der Gestehungskosten zeigte bereits, dass Kitas im Schnitt um 30 % unterfinanziert sind – eine Zahl, die sich seither kaum verändert hat.

In der vergangenen Woche haben wir beleuchtet, wie stark die Kitas in Berlin bei der Bereitstellung von Verpflegung unterfinanziert sind. Heute wollen wir den Fokus auf die Mieten legen, um exemplarisch zu zeigen, wie groß die Lücke in der Finanzierung ist. Derzeit erhalten Kitas in Berlin rund 46 Euro pro Kind und Monat zur Bewirtschaftung bzw. Erhaltung der Gewerbeflächen. Für eine Kita mit 50 Plätzen entspräche dies einem Betrag von 2.300 Euro pro Monat. Gemäß den baulichen Mindeststandards für Kitas müsste diese Einrichtung mindestens 283 Quadratmeter umfassen. Bei einem aktuellen Gewerbemietpreis von durchschnittlich 29 Euro pro Quadratmeter in Berlin ergäbe sich ein realer Brutto-Mietzins von 8.207 Euro. Dies bedeutet, dass das Land Berlin derzeit nur 28 % der realen Kosten des Gewerbemietzinses abdeckt.

Und hier wird die chronische Unterfinanzierung zur pädagogischen Herausforderung. Denn die Qualität der frühkindlichen Bildung hängt, natürlich neben anderen Faktoren, auch von den verfügbaren Ressourcen und Rahmenbedingungen ab. Unsere Kitas sind voller kluger, kreativer Köpfe, die das Beste aus der frühkindlichen Bildung für unsere Kinder, für Chancen- und Bildungsgerechtigkeit herausholen wollen, doch machen es ihnen die Rahmenbedingungen nicht gerade leicht. Und all das, was im frühkindlichen Bereich aufgrund der knappen Finanzierung heute nicht möglich ist, muss später teuer nachgeholt werden. Dies zeigt sich in höheren Kosten für spätere Bildungs- und Sozialsysteme, geringeren Bildungserfolge und langfristig sogar in weniger wirtschaftlicher Produktivität. Die Kluft zwischen den finanziellen Möglichkeiten und den pädagogischen Anforderungen gefährdet damit nicht nur die Zukunft unserer Kinder, sondern auch das gesamte Bildungssystem und letztlich die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität.

Politische Entscheidungsträger:innen wissen das – dennoch wird die Priorisierung der frühkindlichen Bildung in der Politik immer wieder verschoben. Dabei ist längst klar, dass die Investition in diesen Bereich langfristig das effektivste und sparsamste Mittel ist, um später Kosten zu vermeiden und gleichzeitig Bildungschancen zu verbessern. Die klügste Investition, die wir heute tätigen können, ist die in unsere Kinder. Jeder in die frühkindliche Bildung investierte Euro ist langfristig eine Ersparnis. Daher unser dringender Appell am heutigen Weltspartag: Spart, indem ihr investiert – in die Zukunft unserer Kinder!

Quellen:

Bildung auf einen Blick 2024 OECD-Indikatoren. (2024). In Oecd. https://www.oecd.org/content/dam/oecd/de/publications/reports/2024/09/education-at-a-glance-2024_5ea68448/e7565ada-de.pdf. 

Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Brugger, P., et al. (2024). Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich Ausgabe 2024 – Tabellenband (Statistisches Bundesamt, Hrsg.). https://statistik.thueringen.de/webshop/pdf/2024/60120_2024_01.pdf

Themenseite: Gewerbeimmobilien in Berlin. (2024, 18. März). Statista. https://de.statista.com/themen/2518/gewerbeimmobilien-in-berlin/#topicOverview

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Die Kunst des Zuhörens: Senatorin Günther-Wünsch bittet zum Kita-Gipfel

Der bevorstehende Kitagipfel am 27.11.2023 in Berlin steht als entscheidender Moment für die frühkindliche Bildung in Berlin bevor. Senatorin Günter-Wünsch setzt hiermit ihr Versprechen als neu ernannte Jugendsenatorin um, indem sie allen involvierten Stakeholdern im Bereich der frühkindlichen Bildung die Möglichkeit bietet, den aktuellen Stand zu evaluieren und gemeinsam bedeutende Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die große Kunst des Hinhörens: Der erste Schritt zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung liegt im Zuhören bei den richtigen Akteuren

Der bevorstehende Kitagipfel am 27.11.2023 in Berlin steht als entscheidender Moment für die frühkindliche Bildung in Berlin bevor.

Senatorin Günther-Wünsch setzt hiermit ihr Versprechen als neu ernannte Jugendsenatorin um, indem sie allen involvierten Stakeholdern im Bereich der frühkindlichen Bildung die Möglichkeit bietet, den aktuellen Stand zu evaluieren und gemeinsam bedeutende Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die Vergangenheit zeigt bedauerlicherweise, dass solche wichtigen Gelegenheiten versäumt wurden, was zu vorhersehbaren und schwerwiegenden Konsequenzen führte.

Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Sachkostenpauschale als Teil  über die Finanzierung und Leistungssicherstellung der Tageseinrichtungen (RV Tag)  in Berlin. Ursprünglich entwickelt, um die Finanzierung von frühkindlichen Einrichtungen langfristig sicherzustellen, erwiesen sich diese Teile dieser Pauschale in den folgenden Jahren als wesentlicher Engpass.

Finanzkonzepte benötigen regelmäßige Anpassungen an aktuelle Bedürfnisse, eine Überprüfung, die trotz offensichtlicher Veränderungen, einschließlich wirtschaftlicher Aspekte, wiederholt versäumt wurde.

Erst 2017 wurde eine Gestehungskostenanalyse in Auftrag gegeben, die zeigte, dass Kitas mit einer Unterfinanzierung von fast 30% zu kämpfen hatten, hauptsächlich aufgrund stark gestiegener Mietkosten, die in der Sachkostenpauschale nicht berücksichtigt wurden.

Insbesondere kleinere und mittelgroße Kitaträger litten unter höheren Mietkosten im Vergleich zu größeren Institutionen.

Trotz dieses neuen Wissens ignorierten die damaligen Akteure in der Senatsverwaltung und ihre ausgewählten Verhandlungspartner im Rahmen ihrer 2017 laufenden  Verhandlungen zur Rahmenvereinbarung über die Finanzierung und Leistungssicherstellung der Tageseinrichtungen (RV Tag) diese dramatische Unterfinanzierung und schufen nur eine Teilreparatur.

Es erfolgte für den Zeitraum von 2018 bis 2021 eine leichte stufenweise Erhöhung der Sachkostenpauschale um insgesamt 10%, doch konnte die massive Unterfinanzierung bei weitem nicht kompensiert werden.

Die kleinen und mittelgroßen freien Kitaträger hatten weiterhin mit steigenden Gewerbemiet- & Immobilienunterhaltungskosten und zunehmend schwieriger werdenden Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Einzig der VKMK reagierte auf diese Herausforderungen, indem er mit seiner Expertengruppe eine nachhaltige Lösung entwickelte: die "Clusterlösung".

Basierend auf dem Grundgedanken der Hamburger Finanzierungskonstruktion integriert die "Clusterlösung" eine differenzierte Betrachtung der IST-Situation der Gewerbeflächen der jeweiligen Kita-Träger in die Ausgestaltung der Sachkostenpauschale. Durch die Unterstützung verschiedener Abgeordneter des Berliner Abgeordnetenhauses konnten weitere relevante Daten zu den Bruttomietzinsen für soziale Träger in landeseigenen Wohnbaugesellschaften erfragt werden.

Hierbei ergab sich, dass die Mietzinsen für Gewerbeflächen der landeseigenen Wohnbaugesellschaften im Durchschnitt über 10 Euro pro Quadratmeter lagen, während die Kita-Träger lediglich eine Finanzierung von etwa 5 Euro pro Quadratmeter erhielten. Diese Diskrepanz verdeutlichte bereits damals die erheblichen finanziellen Herausforderungen, denen die betroffenen Einrichtungen gegenüberstanden.

Herausforderungen, die in den vergangenen Jahren zunehmend zu Lasten der Fachkräfte gingen.

Um dem Scheinargument- Phänomen der "Miethaie" und des " Miet-Monopoly" entgegenzuwirken, integrierte der VKMK in seine "Clusterlösung" das Modell einer wiederkehrenden Abfrage des Bruttomietzinses pro Quadratmeter bei landeseigenen Wohnbaugesellschaften. Dieser Wert dient als Grundlage für die Einberechnung in die Sachkostenpauschale, um den Einrichtungen eine finanzielle Grundlage zu bieten, die ihren tatsächlichen Herausforderungen gerecht wird.

Diese konkreten Beispiele unterstreichen nicht nur unsere langjährige Arbeit und Bemühungen, realistische Lösungsansätze zu bieten, sondern auch den gravierenden politischen Fehler, betroffene Akteure unzureichend zu berücksichtigen.

Lars Békési, Geschäftsführer des VKMK, betont: "Wir bieten der Jugendsenatsverwaltung seit Jahren fundierte Lösungen an. Unser Clustermodell ist ein solcher gezielter Lösungsansatz, der jedoch in den Jahren der SPD-Ressortverantwortung ignoriert wurde. Lösungen, die betroffene Stakeholder nicht angemessen einbeziehen, führen letztlich immer zu höchsten Gerichtsurteilen, die dann eine Unverhältnismäßigkeit bis hin zur Verfassungswidrigkeit im Handeln der Jugendsenatsverwaltung attestieren.

Die konzertierte Anstrengung von Senatorin Günter-Wünsch gemeinsam mit allen Interessengruppen in einen Dialog einzutreten, verspricht langfristige Fortschritte in der effizienten Ressourcennutzung und nachhaltigen Verbesserungen im Bereich der frühkindlichen Bildung.

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Und dann ist der Kollaps da. 

"Und dann ist der Kollaps da".

Statt freundlicher Weihnachtsgrüße erhielten erste Eltern die Hiobsbotschaft: die Kitatüren für unter Dreijährige schließen zum Jahresende. Der Personalmangel lässt keine Betreuung und Bildungsarbeit mehr zu.

Seit Jahren wird der Aufschrei aus den Bildungsträgern lauter und lauter, nun droht der Kollaps.

Dass die Freien Kitaträger in Berlin unter dem stetigen Totsparen ächzen, ist keine Neuigkeit, doch statt einer mehr als dringend benötigten Entlastung und Unterstützung, wurde systematisch in die ohnehin schon leeren Töpfe geschaut und abgewogen, wie die übrigen, bereits deutlich zu geringen Gelder, den zusätzlichen Mehrbelastungen noch standhalten können.  Starke Kostenexplosionen, erhöhte, krankheitsbedingte Ausfälle und allgemeiner Personalmangel sind nur einige der vielen Problematiken, mit denen sich die Kitas im Alltag auseinandersetzen müssen, ohne eine Lösung in Sicht. 

Die Konsequenzen hierfür sind nicht mehr denk-, sondern deutlich spürbar geworden: 

Statt freundlicher Weihnachtsgrüße erhielten erste Eltern die Hiobsbotschaft: die Kitatüren für unter Dreijährige schließen gezwungenermaßen zum Jahresende - und werden sich nicht mehr öffnen. Der Personalmangel lässt schlichtweg keine Betreuung und Bildungsarbeit mehr zu.  

Die Kindertagesstätten sind das sinnbildlich unterernährte Pferd vor dem Karren, das unter der Mehrbelastung zittert und wankt. Dennoch wird rigoros eine Last nach der anderen addiert; schließlich bewegt es sich ja noch. Die Frage eines Kollapses war selbsterklärend nie “wenn”, sondern “wann”. 

Das politische Agieren hier gleicht nicht einmal mehr einer regelrechten Blindheit dem aktuellen Ist-Zustand und den möglichen Konsequenzen gegenüber, sondern schierer Ignoranz, die sich in etlichen Handlungen und Nicht-Handlungen widerspiegelt. 

Die aktuellen Beispiele unterstreichen dies: Die Senatsjugendverwaltung teilte am Montag mit, dass den rund 2800 Berliner Kindertagesstätten unter der Berücksichtigung der Entwicklung des Verbraucherpreisindex Berlin eine Erhöhung von 8,33% zum 1. Januar erhielten. Zusätzlich, um die gestiegenen Energiekosten abzufedern und die Handlungsfähigkeit der Kindertagesstätten zu erhalten, stellt das Land Berlin eine einmalige Energiekostenpauschale in Höhe von 300 Euro pro belegten Kitaplatz. 

Botschaften und Zahlen, die auf den ersten Blick natürlich hoffnungserregend wirken, bei genauerer Betrachtung jedoch eher einem kleinen Trostpflaster gleichen, das eine riesige Schnittwunde bedecken soll. 

Mit gerade einmal mit ca. 75 Euro mehr zum Vorjahr sollen die Berliner Kitaträger das fortwährend wachsende Kitasystem mit all seinen Betreuungs- und Bildungsaufgaben aufrechterhalten.  Diese Berechnung ist ein Verstecken hinter den formalen Vertragsgrundlagen und zeigt schonungslos die Fehlkalkulierungen an allen Ecken und Enden, die den aktuellen Bedürfnissen kaum gerechnet werden können

Weder eine angemessene Berücksichtigung des seit Jahren steigenden Bruttomietzins, der mit 11 Euro pro m2 und deutlich mehr deutlich über dem in der Sachkostenpauschale bemessenen Wert von 6 Euro liegt - noch in der Belastung der Kitateams, die durchschnittlich 11-12 Kinder gleichzeitig betreuen, entgegen dem Fachkraft-Kind-Schlüssels von 1 zu 3 - noch in der Entlohnung der Fachkräfte, ist eine realistische Bewertung der momentanen Lage der Kitaträger ersichtlich, von einer Wertschätzung derer ganz zu schweigen. Ein Inflationsausgleich, der sich an werten vergangener Monate entlanghangelt, und den aktuellen Ist-Zustand kaum realistisch abbildet, ist der berüchtigte letzte Tropfen.

Nicht überraschend können insbesondere die kleinen Kitas, die 50 % aller Kitaplätze in Berlin ausmachen, den aktuellen Mehrkosten kaum noch standhalten.

Wir sprechen von einem regelrechten Verfall eines fundamentalen Bildungsträgers, der bis heute politisch sowie gesellschaftlich nicht als “erste Bildungsinstitution” akzeptiert wird. 

Das Bild der Kitas gleicht weiterhin in der öffentlichen Wahrnehmung einem veralteten Denkmuster, das wissenschaftlich schon seit Jahrzehnten überholt wurde. In den Kindertagesstätten werden schlussendlich jene Grundlagen und Kompetenzen gelegt und verankert, die für die persönliche und damit verbunden auch berufliche Weiterentwicklung, sowie den Werdegang des Kindes, fundamental wichtig sind. Wenn man es kurz und prägnant ausdrücken möchte: 

Hier wird der Grundstein gelegt für eine erfolgreiche Zukunft des Erwachsenen von morgen. 

Doch, wie viel Qualität und Kompetenzen sind vermittelbar, bei derart großem Personalmangel? Wie viel Raum für Förderung bleibt bei all dem, gepaart mit zusätzlichen finanziellen Sorgen?   

Schließlich beinhalten die rund 35.000 Stellen in den Berliner Kitas, über 22.000 Teilzeitstellen, die sich mit einem ohnehin kleineren Budget und einer deutlichen Unterfinanzierung, nun auch noch den Kostenexplosionen gegenüberstehen sehen.

Der Beruf Erzieher:in, in einer Kindertagesstätte, gleicht vielmehr einer großen Abschreckung, als einer Chance auf berufliche und persönliche Verwirklichung. 

Die qualifizierten Fachkräfte bleiben aus, oder verlassen in Scharen das sinkende Schiff. Zurück bleiben wenige, verzweifelte Arbeitskräfte, die das Ruder noch herumreißen versuchen und hier an das Ende ihrer Kräfte kommen. Das sinnbildliche Zugpferd fängt nun also an zu stolpern und ist das erste Mal zusammengebrochen. Die ersten geschlossenen Kitas sollten der letzte Warnschuss sein. Doch statt systematischer Schritte, für eine deutliche Verbesserung der Lage, gibt es viel eher eine Absicherung, dass das Pferd noch atmet und eine anschließende Kleinst-Versorgung, damit der Karren so schnell wie möglich wieder in Gang gesetzt werden kann.

Dieses Zugpferd ist für nichts weiter verantwortlich, als die Kinder von heute in eine erfolgreiche Zukunft von morgen zu bringen, in der sie erlernte Kompetenzen anwenden und diverse Defizite erfolgreich überkommen konnten und können.  Sie stellen am Ende den Grundbaustein für unsere Gesellschaft dar, unsere wirtschaftliche Entwicklung und damit verbundenen Erfolg.  Es ist an der Zeit, dass die Kindertagesstätten als Bildungseinrichtung angesehen und dementsprechend behandelt und finanziert werden.  

Ein Sparen bei den Kindern, ein Sparen bei jenen, die in Zukunft des Land tragen sollen und dies im besten Falle erfolgreich, ist ein Sparen, das wir uns schlussendlich Einfach nicht leisten können.

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Fachkräfte-Mangel und Kosten-Explosion

Der Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kita-Träger fordert den Berliner Senat auf, schnellst-möglich zu erkennen, dass geeignete Maßnahmen zu ergreifen sind, um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken, sowie den rasant steigenden Sachkosten Rechnung zu tragen.

Der Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kita-Träger fordert den Berliner Senat auf, schnellst-möglich zu erkennen, dass geeignete Maßnahmen zu ergreifen sind, um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken, sowie den rasant steigenden Sachkosten Rechnung zu tragen.

Der Fachkräftemangel zwingt die Kita-Träger dazu, Betreuungszeiten zu kürzen und freiwerdende Kitaplätze nicht neu belegen zu können. Dies steht dem gemeinsamen Ziel, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, entgegen. Trotz des enormen Kitaplatzausbaus fehlen dadurch weiterhin Kitaplätze im Land Berlin. Eine auskömmliche wirtschaftliche Unternehmensführung sowohl bei den Eigenbetrieben des Landes Berlin als auch bei den freien Trägern wird durch die Nichtbelegung und durch extrem steigende Sachkosten als Auswirkung der Weltkrisen, verhindert.

Immer weniger Fachkräfteverfügbar

Für die Kita, als dem ersten institutionellen Bildungsort für Kinder, stehen in Berlin immer weniger Fachkräfte zur Verfügung. Dieser Fachkräftemangel hat neben dem demografischen Wandel weitere Gründe.

Das Berufsbild der pädagogischen Fachkraft in Kitas ist weder finanziell noch politisch attraktiv besetzt. Zunehmend steigen die Anforderungen an die Fachkräfte auf Grund immer weiterer Betreuungs,-Bildungs-und Sozialisierungsvorgaben, sozialer Verwerfungen und fachfremder Aufgaben. Gleichzeitig übernehmen die Kitaträger einen großen Teil der berufsbegleitenden Ausbildung. Dies bedeutet Verantwortung, die gern übernommen wird, aber auch mehr Arbeit.

Einerseits decken sich die bestehenden Ausbildungsinhalte oft nicht mit den Anforderungen in der täglichen Arbeit in den Einrichtungen und anderseits wird die Arbeitszeit der Auszubildenden voll auf den Personal-schlüssel angerechnet. Somit entspricht der politisch dargestellte Betreuungsschlüssel nicht dem tatsächlichen Betreuungsschlüssel vor Ort, da hier Weiterbildung, Krankheit und Urlaub mit 20% einberechnet werden müssen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese 20% den Fachkräften und Eltern nicht bewusst sind, sowie gleichfalls nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen, sondern deutlich höher angesetzt werden müssen. Dies führt zu Unverständnis auf allen Seiten und einer gefühlten odertatsächlichen Überlastung.

Für die mittelbare pädagogische Arbeit wie Vorbereitungen, Entwicklungsdokumentationen, Eltern-und verwaltungstechnischer Arbeit stehen den Fachkräften in Vollzeit eigentlich 5 Stunden in der Woche zur Verfügung. Auf Grund der Ausfälle des Fachpersonals können diese teilweise nicht gewährt werden, Aufgaben werden demzufolge in der Freizeit erledigt oder angehäuft. DieFachkräfte werden im Spannungsfeld zwischen ihren eigenen Ansprüchen an eine gelingende Bildungsarbeit und indivduellen Förderung der Kinder, den Vorgaben des Senats und den Erwartungshaltungen der Eltern aufgerieben.

Eine pädagogische Fachkraft war laut des Gesundheitsreports der Barmer-Krankenkasse* innerhalb des Jahres 2020 durchschnittlich 26,47 Tage arbeitsunfähig gemeldet und damit bereits im ersten Pandemie-Jahr 33,9% länger krankheitsbedingt abwesend als andere Beschäftigte (19,77 Tage). Einer verbandsinternen Umfrage zufolge hat sich diese Situation imJahr 2022 weiter verschlechtert. Rund drei Viertel der Einrichtungen verzeichnen demnach einen höheren Krankenstand als noch im Vorjahr. Besorgniserregend dabei ist, dass ein Drittel der Erkrankungen auf eine allgemeine Erschöpfung zurückgeführt werden.

Vor allem die Pandemie mit ihren zahlreichen physischen und psychischen Belastungen für die einzelne Fachkraft sowie der nicht-pädagogischen Zusatzaufgaben haben die Kita-Teams an den Rand des Zumutbaren gebracht. Wir fordern die Anerkennung des Fachkräftemangels und den damit einhergehenden Herausforderungen für die Träger. Um diese Herausforderungen stemmen zu können, benötigen wir alle Beteiligten: Politik, Verwaltung, Familien, Träger und besonders die Fachkräfte, ohne die eine funktionierende Betreuung und Förderung nicht möglich wäre. Für eine sofortige spürbare Entlastung der pädagogischen Fachkräfte fordern wir innovatives, kreatives und wertschätzendes Denken.

Steigende Sachkosten

Die Sachkostenpauschale, über welche die freien Träger die Sachkosten finanzieren, wird jährlich mithilfe des Verbraucherpreis-Index angepasst. Im Jahr 2022 haben sich die Kostensteigerungen bei Energie und Verpflegung stark vom allgemeinen Verbraucherpreis-Index entfernt, sodass sich die Freien Kita-Träger nicht mit einer üblichen, leicht linear ansteigenden Inflation, sondern einer sprunghaften und in ihrer Höhe seit 60 Jahren untypischen Steigerung konfrontiert sehen.

Um die aktuellen Kostensteigerungen auf Grund der weltwirtschaftlichen Krisen darzustellen, lohnt es sich, einen Blick auf die Teilbereiche Verpflegungs-und Energiekosten zu werfen.

Aktuell liegt die Preissteigerung für Energie im Juli 2022 bei 42,9% und für Nahrungsmittel bei 14,8%. Im Bereich der Verpflegung zeigen sich bereits erste Auswirkungen der Preissteigerungen. In einer selbstkochenden Einrichtung werden die Erhöhungen sofort spürbar, da die Einkaufspreise für Lebensmittel allgemein stark angestiegen sind. Aber auch Caterer legen die Preissteigerungen beim Einkauf auf die Träger um.

Erste Energieversorger erhöhen, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden, schon jetzt die Vorauszahlungen der Betriebskosten. Dies führt zu einer regelmäßigen Erhöhung um 100% dieser Kosten. Damit können voraussichtlich jedoch die gesteigerten Energiekosten nicht mehr aufgefangen werden. Gleichzeitig erfassen die Betriebskostenabrechnungen, die in diesem Jahr vorliegen werden, nur das Jahr 2021. Weitere, in diesem Jahr erfolgte Preissteigerungen der Energieversorger sind hierbei noch nicht eingerechnet. Aktuell wird von einer starken Erhöhung der Stromkosten ausgegangen. Auch Kosten für erforderliche Bau,-Sanierungs,-und Wartungsarbeiten werden auf diesen Grundlagen ansteigen.

Neben den erfolgten und bereits angekündigten Kostensteigerungen werden die erhöhten Voraus-zahlungen und die Betriebskostenabrechnungen der Jahre 2021 die Kita-Träger vor große finanzielle Herausforderungenstellen stellen.

Es ist nicht absehbar, ob dies von allen Kita-Trägern aufgefangen werden kann. Eine mögliche Konsequenz ist die Einstellung des Geschäftsbetriebes. Deshalb fordern wir für das laufende Jahr 2022 eine kindbezogene einmalige Sonderzahlung, um die unvorhergesehenen Zusatzkosten aufzufangen. Für die kommenden zwei Jahre muss darüber hinaus eine Anpassung der Sachkostenpauschale vorgenommen werden, um die realen Kostenentwicklungen in den Kindertagesstätten darzustellen. Dem Verbraucherpreis-Index müssen in den Sachkostenblättern weitere kita-relevante Preis-Indizes, wie Energie-und Nahrungsmittelpreise zur Seite gestellt werden.

* Thomas G. Grobe und Anna Braun (Hrsg.): Schriftreihe zur Gesundheitsanalyse –Band 31, BARMER Gesundheitsreport 2021, Berufsatlas, zweiband.media GmbH, S. 248.

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Kita nach Zahlen VKMK Kita nach Zahlen VKMK

KITA nach Zahlen #12

Die Zahlen entnehmen wir einer internen Mitglieder-Umfrage, d.h. es handelt sich um kleine und mittelgroße Einrichtungen in freier Trägerschaft, denen bereits von ihrem Energie-Lieferanten eine Preiserhöhung angekündigt wurde. Freie Träger stellen rund vier Fünftel aller Berliner Kitas. Wir brauchen eine schnelle und unbürokratische Entlastung!

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Kita nach Zahlen VKMK Kita nach Zahlen VKMK

KITA nach Zahlen #10

Diese Zahlen entnehmen wir dem Statistischen Bundessamt und beziehen sich auf den Mai 2022.

Wie die Differenz zwischen der allgemeinen Inflation (Verbraucherpreisindex, VPI im Vergleich zum Vorjahresmonat) und den Preissteigerungen im Energie- und Lebensmittelbereich verdeutlichen, lehnen wir den Verbraucherpreisindex als Berechnungsgrundlage für die Sachkosten der Kita ab. Zu viele Bereiche fließen in die Berechnung des VPI ein, die im Kita-Alltag keine Rolle spielen (Radkappen, Alkohol, Tabak etc.) und somit die Sachkosten einer Kita nicht adäquat wiedergeben.

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