Von Herausforderungen und Glücksmomenten - Geschichten aus dem Kita-Alltag
Unsere Kitas sind voller wunderschöner, inspirierender Geschichten – Geschichten von engagierten Fachkräften, die sich tagtäglich mit Herzblut und Leidenschaft für unsere Kinder einsetzen, und Geschichten von Kindern, die mit staunenden und leuchtenden Augen jeden Tag etwas Neues lernen und erleben. Doch bleiben uns diese Geschichten leider zumeist verwehrt. Denn statt dieser positiven Erlebnisse sind es oft die Horrorgeschichten, die in den Medien verbreitet werden – Geschichten von Überlastung, Kindeswohlgefährdung und Aufbewahrung statt Bildung.
Unsere Kitas sind voller wunderschöner, inspirierender Geschichten – Geschichten von engagierten Fachkräften, die sich tagtäglich mit Herzblut und Leidenschaft für unsere Kinder einsetzen, und Geschichten von Kindern, die mit staunenden und leuchtenden Augen jeden Tag etwas Neues lernen und erleben. Doch bleiben uns diese Geschichten leider zumeist verwehrt. Denn statt dieser positiven Erlebnisse sind es oft die Horrorgeschichten, die in den Medien verbreitet werden – Geschichten von Überlastung, Kindeswohlgefährdung und Aufbewahrung statt Bildung. Szenarien, die jedoch nicht der allgemeinen Realität in den Kitas und der Arbeit unserer Fachkräfte entsprechen. Aus diesem Grund möchten wir heute den schönen kleinen und großen Erlebnisse, die sich jeden Tag in unseren Kitas ereignen, Raum geben und sie in den Vordergrund stellen. Wir haben hierfür einige Pädagog:innen aus unserem Verband gebeten, ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns zu teilen. Ihre Geschichten zeigen, wie wertvoll und bereichernd die Arbeit in einer Kita wirklich ist.
Eine starke Erziehungspartnerschaft
Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern spielt eine zentrale Rolle in der pädagogischen Arbeit. Nicht immer kann es einfach sein, eine starke Partnerschaft mit den Eltern aufzubauen, da sie viel Vertrauen erfordert. Umso schöner ist es, zu hören, wie stark die Zusammenarbeit, das Vertrauen und die Wertschätzung zwischen Eltern und Fachkräften in den Kitas unserer Mitglieder ist. Sie berichten von gemeinsamen Gartentagen, bei denen Eltern und Fachkräfte zusammen anpacken, Eltern, die bei den Fachkräften um Rat für besondere Situationen im Familienalltag fragen, Eltern, die zu den Geburtstagen von Teammitgliedern liebevoll Kuchen backen und Eltern, die auch mal den Fachkräften ein offenes Ohr schenken, wenn sie merken, dass sie etwas belastet.
Doch die Erziehungspartnerschaft verlangt oft nicht nur viel Vertrauen, sondern auch Verständnis in schwierigen Zeiten, wie der Pandemie: “Jegliche Unterstützung während und nach Corona – das Verständnis und die Geduld der Eltern bei Reduzierungen, Kürzungen der Öffnungszeiten und ähnlichem – waren entscheidend. Statt Vorwürfen, Schuldzuweisungen und Demütigungen hatten wir offene, konstruktive Gespräche und gemeinsame Lösungsfindungen.”, erinnert sich eine Fachkraft.
Wie wichtig eine starke Erziehungspartnerschaft auch für die Entwicklung der Kinder ist, zeigt uns auch eine ganz besondere Geschichte aus einer Kita. Eine Pädagogin erzählt von zwei Kindern, die von Schwerstmehrfachbehinderung betroffen waren. „Zu Beginn hörten wir von den Eltern oft Sätze wie ‚Mein Kind kann nichts‘ oder ‚Ich habe Angst, wie es in der Schule werden soll und was passiert, wenn ich nicht mehr da bin‘. Spätestens als am Ende der Kita-Zeit für diese zwei Kinder feststand, dass sie in Regelschulen eingeschult werden - wenn auch mit Assistenz - , konnte man zweimal mehr davon sprechen, dass die Partnerschaft zwischen Kita und Eltern und Therapeut:innen gelungen ist.“
Gemeinsam stark im Team
Doch natürlich ist nicht nur die Zusammenarbeit mit den Eltern von großer Bedeutung, sondern ebenso das Miteinander im Team. Kollegialität und Zusammenhalt im Team sind wichtige Bestandteile, um gemeinsam Herausforderungen und schwierige Zeiten gut meistern zu können. Wie dies in der Praxis aussehen kann, berichtet eine Fachkraft aus ihrem Alltag: “Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und Fürsorge gegenüber jedem Einzelnen – sei es durch das Abnehmen von Kindern mit Auffälligkeiten, um mal durchzuatmen, das Verzichten auf Vorbereitungszeiten oder Freiräume, um andere nicht allein stehen zu lassen - es könnte einem selbst ja auch einmal so ergehen - , oder kleine Aufmerksamkeiten der Kitaleitung zur Motivation und Anerkennung.“ Insgesamt wird häufig große Wertschätzung für die Unterstützung durch den Träger oder das Leitungsteam geäußert: “Wir haben ein gut funktionierendes Leitungsteam, welches das gesamte Team in regelmäßigen Teamsitzungen unterstützt und an allen Herausforderungen gemeinsam arbeitet.” In einer weiteren Kita sorgt der Träger dafür, dass sich das Team auf das Wesentliche konzentrieren kann: „Unser Träger kümmert sich um sehr viele Pflichten jenseits der Pädagogik und der "Arbeit am Kind", damit unser Team die "wirkliche" Arbeit leisten kann.” Und auch wenn einmal nicht alles rund läuft, gibt es Wege damit konstruktiv umzugehen: ”Reden und sehen. Wir versuchen eine positive Fehlerkultur zu leben.”
Dies zeigt, dass trotz der Herausforderungen im Kita-Alltag ein starkes Miteinander, Vertrauen, Respekt und gegenseitige Unterstützung der Schlüssel sind, um Lösungen zu finden und gemeinsam bestmöglich für die Kinder da zu sein.
Leuchtende Kinderaugen: Besondere Erlebnisse in der Kita
Der Kita-Alltag besteht aus lauter kleinen und großen besonderen Momenten, die Kinderaugen zum Leuchten bringen und es gibt immer wundervolle Erlebnisse, die die Kinder zum strahlen bringen: von spannenden Waldtagen und kreativen Musikprojekten über besondere Ausflüge bis hin zu jeglichen Aktivitäten, bei denen sie sich bewegen, fühlen und experimentieren können. Erst kürzlich, zur Faschingszeit, fand ein solches besonderes Ereignis statt: “Die Kinder präsentierten sich stolz in ihren Kostümen, wie auf einem roten Teppich.”, erzählt eine Fachkraft. Ein weiteres Highlight, das in einer Kita regelmäßig stattfindet, ist das „Kinderhotel“: Einmal im Monat übernachten die Kinder unter einem bestimmten Motto von Freitag auf Samstag in der Kita.
Doch nicht nur diese großen Ereignisse bereiten Kindern eine besondere Freude, auch die kleinen Momente können Großes bewegen. Es sind die Augenblicke, in denen sich die Kinder gehört, gesehen und anerkannt fühlen – sei es im Morgenkreis oder bei allem was situationsbedingt direkt aufgegriffen und umgesetzt wird. „Die leuchtenden Augen der Kinder beobachten wir nicht nur bei besonderen Ideen oder Aktivitäten“, sagt eine Fachkraft. “Das Bemerkenswerte ist vielmehr, dass wir bereits in vielen - scheinbar nicht besonderen - Kita-Alltagssituationen mit glücklichen Kinderaugen erfreut werden. Auch und gerade dies zeigt, dass die wertvolle Tätigkeit von Pädagog:innen nicht zuletzt aus den Alltagssituationen einen Zauber entfalten kann.”
Berührende Geschichten aus dem Kita-Alltag
Wie wertvoll die Arbeit unserer Fachkräfte und Kitas ist, zeigt sich in den vielen berührenden und beeindruckenden Geschichten aus dem Alltag. Geschichten, die zeigen, dass die pädagogische Arbeit weit über die Bildung und Betreuung hinausgeht und essentiell für die Entwicklung, die Startchancen und das Wohlbefinden der Kinder ist. Ein besonderes Beispiel hierfür kommt von einer Fachkraft, die von ihrer Arbeit mit einem Kind mit Trisomie 21 berichtete: “Wir betreuen ein Kind mit Trisomie 21 und am Anfang war eine Kommunikation mit dem Kind so gut wie unmöglich. Es war zwei Jahre alt, rumänischer Herkunft, verstand kein Wort deutsch, weinte viel, biss und schubste andere Kinder. Jetzt ist das Kind 4 Jahre und mit Unterstützung einer Heilpädagogin konnten Strukturen, Kommunikationshilfsmittel und vieles mehr erarbeitet werden, die ein entspanntes Umgehen mit diesem Kind in der Gemeinschaft möglich machen. Spielen mit anderen Kindern war bis vor Kurzem nicht möglich. Jetzt spielt sie, beziehungsweise auch andere Kinder mit ihr zusammen. Sie umarmt andere Kinder und Erzieher:innen. Sie zeigt auf Bilder, wenn sie etwas möchte und auch wenn sie nur lautiert, nimmt sie auf eine angenehme Art mit allen Kontakt auf. Es ist so schön zu sehen, wie dieses Kind sich entwickelt hat und wir es auch in einer schwierigen und personell engen Situation geschafft haben, so etwas Wundervolles zu erreichen.”
Eine weitere Fachkraft berichtet von den Momenten, in denen deutlich wird, wie wichtige die Arbeit nicht nur für die Kinder, sondern für die ganze Familie ist: “Die wiederholte rührende Dankbarkeit der Eltern, insbesondere der Eltern von Kindern, die von Behinderung betroffenen - auch mehrfach schwerstbehinderten - betroffen sind, wenn diese Kinder unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status, nicht nur in unserer Kita aufgenommen werden, sondern über die Zeit hinweg kontinuierlich - teils sehr erstaunliche - Fortschritte machen. Nicht selten haben diese Eltern kafkaeske 'Kämpfe' auch und gerade mit Behörden hinter sich und freuen sich, wenn sie bei den entsprechenden Behörden- und Verwaltungsverfahren von unserer Kita, beziehungsweise von unserem Träger Unterstützung erhalten. Nicht selten haben Eltern - auch und gerade aus diesem Kreis - bei landeseigenen Betrieben erfahren müssen, dass ihre Kinder dort nicht aufgenommen oder nicht weiter betreut werden können, etwa wegen Überlastung oder Überforderung. In die Gesichter dieser Kinder - egal aus welchen anderen Kulturen sowie Regionen dieser Erde sie stammen - und deren Eltern zu schauen, ist eine besondere Freude.” Die Auswirkungen der inklusiven Arbeit reichen jedoch weit über das individuelle hinaus: “In unserer mehrsprachigen und inklusiven Kita haben wir solche Bilder häufiger, dass Kinder sich um einander kümmern; besonders rührend ist, wenn Kinder mit Diagnosen aus dem autistischen Spektrum zusammen mit Kindern ohne besondere Herausforderungen sich um unsere schwerstmehrfachbehinderten Kinder kümmern und mit ihnen gemeinsam feiern.” Solch inklusive Arbeit in den Kitas ist nicht nur der Grundstein für die individuelle Entwicklung und den späteren Lebensweg der Kinder von großer Bedeutung, sondern für unsere gesamte, zukünftige Gesellschaft. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass Respekt, Toleranz und Zusammenhalt bereits in jungen Jahren selbstverständlich werden - etwas, wovon so mancher Erwachsene sich eine Scheibe abschneiden kann.
Von kleinen Gesten und großer Wirkung – Warum die Kita-Arbeit so bereichernd ist
In dieser Arbeit fließt nicht nur viel Energie und Hingabe von den Pädagog:innen zu den Kindern, sondern auch von den Kindern zurück. Sie zeigen ihre Dankbarkeit und Wertschätzung auf ihre ganz eigene, berührende Weise. Eine Pädagogin erinnert sich an einen besonderen Tag, an dem viele Kinder krank waren: „Zur Mittagsruhe blieben nur noch drei Kinder übrig – eine äußerst seltene Situation. Zwei Kinder waren der Meinung, dass es nun endlich genug Platz gibt, damit auch Ihre Erzieherin sich zur Mittagszeit hinlegen kann und holten sogleich zwei Matratzen für sie.” Ein weiteres rührendes Erlebnis aus dem Kita-Alltag berichtet eine weitere Fachkraft: „Als ich nach einer längeren Auszeit wegen eines Trauerfalls wieder in die Kita kam, war die Freude der Kinder so groß, dass sie mich fast umgerannt haben.”
Jeder Tag in der Kita hält neue Überraschungen bereit. Es gibt Herausforderungen, Momente der Erschöpfung, aber auch Augenblicke voller Wärme und Glück: “Es ist sehr anstrengend und herausfordernd. Manchmal weiß man nicht, wie man die Dinge schaffen soll. Wenn einer krank wird, kann es schonmal sehr sehr herausfordernd sein. Aber wir sind ein gutes Team, das sich möglichst gegenseitig zu unterstützen versucht. Wir haben wundervolle Kinder und wir haben sehr entspannte Eltern. Wenn dich ein Kind in den Arm nimmt und sagt ‘nur noch mal kurz drücken’, damit es gut in den Tag starten kann und du merkst, dass das ein Moment ist, der dich glücklich macht, dann bist du hier richtig. Egal wie schlecht es dir geht, wenn ein Kind dich anstrahlt oder Quatsch mit dir macht, wird es dir besser gehen. Die Arbeit mit Kindern ist der beste Trost und der beste emotionale Aufbau, den ich selbst je erlebt habe.”
Diese Geschichten zeigen, wie besonders, wundervoll und facettenreich die pädagogische Arbeit ist. Es sind Geschichten von Erfolg, Zusammenarbeit, Dankbarkeit und Freude – Geschichten, die jeden Tag in der Kita passieren. Und es sind die Geschichten, die erzählt werden sollten. Natürlich gibt es zahlreiche Herausforderungen im Kita-Alltag - nicht zuletzt aufgrund struktureller Defizite, die einer unzureichenden Bildungspolitik in der frühkindlichen Bildung zugrunde liegen und dringend einer Verbesserung bedürfen. Doch trotz schwieriger Rahmenbedingungen, personeller Engpässe und anderer Hürden setzen sich unsere Fachkräfte und Kitas mit unermüdlichem Einsatz dafür ein, den Kindern ein sicheres und förderliches Umfeld für ihre Entwicklung zu schaffen. Und wer darüber nachdenkt, in der Kita zu arbeiten, dem sei ein Satz einer Fachkraft besonders ans Herz gelegt: „Einfach machen!“.
Runder Tisch Kita: VKMK fordert pragmatische Entlastungsmaßnahmen für Kitas in Berlin
Am heutigen Tag, den 08. November, findet auf Einladung von Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, der Runde Tisch Kita statt. Dies ist eine Antwort der Senatsverwaltung auf die Forderungen Verdis nach Entlastung des pädagogischen Personals in den Kita-Eigenbetrieben in Berlin.
Am heutigen Tag, den 08. November, findet auf Einladung von Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, der Runde Tisch Kita statt. Dies ist eine Antwort der Senatsverwaltung auf die Forderungen Verdis nach Entlastung des pädagogischen Personals in den Kita-Eigenbetrieben in Berlin. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke, Gremien, Verbände und Bündnisse, der Gewerkschaften, der Elternschaft sowie der Kita-Eigenbetriebe will die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bei dem Runden Tisch Belastungsfaktoren und Entlastungsmöglichkeiten im Kita-Alltag identifizieren und erörtern.
Lars Békési, Geschäftsführer des VKMK, erläutert: „Angesichts der angespannten Haushaltslage in Berlin schlagen wir effiziente, pragmatische und schnell wirksame Entlastungsmaßnahmen vor, die das Land Berlin kaum bis gar nichts kosten oder als wertvolle Investitionen wirken. Die Erhöhung der Schließtage verursacht keine zusätzlichen Ausgaben für das Land, steigert aber die Qualität der frühkindlichen Bildung erheblich. Diese zusätzlichen Schließtage schaffen für Kita-Träger dringend benötigte Kapazitäten, um den stetig wachsenden Anforderungen in der Elternarbeit und den zunehmenden Herausforderungen in der täglichen Beziehungsarbeit mit den Kindern gerecht zu werden. Sie bieten den Teams Zeit und Raum für Austausch, gezielte Fort- und Weiterbildungen sowie Teamstärkung. Gleichzeitig profitieren die pädagogischen Fachkräfte von wichtigen Entlastungsmomenten, in denen sie in Ruhe an der Weiterentwicklung der internen und externen Qualitätsstandards arbeiten können. Wer schnelle und wirksame Entlastung erzielen will, sollte diese Maßnahme als ersten Schritt in Betracht ziehen.“
Neben dem Vorschlag zur Erhöhung der Schließtage wird der VKMK weitere Entlastungsmaßnahmen in die Diskussion einbringen.
Frühkindliche Bildung als Schlüssel für zukünftigen Erfolg
Die gestrige Veröffentlichung der PISA-Studie 2023 zeigte: Deutschland erlebt einen alarmierenden Tiefpunkt in den Leistungen seiner 15-jährigen Schüler: Das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der PISA-Untersuchungen. Diese globalen Einblicke in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften werfen ein bedeutsames Licht auf die Bildungslandschaft – ein Barometer, das dringendes Umdenken erfordert, insbesondere bezüglich der frühkindlichen Bildung.
Frühkindliche Bildung als Schlüssel für zukünftigen Erfolg
PISA-Studie 2023 enthüllt Herausforderungen
Mit der heutigen Veröffentlichung der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) am 05.12.2023 wurde ein globales Augenmerk auf die Leistungen von 15-jährigen Schülern und Schülerinnen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften gerichtet. Die Ergebnisse dieser umfassenden Untersuchung werfen ein Licht auf die Fähigkeiten und Defizite der Jugendlichen und dienen als Barometer für die Bildungslandschaft in verschiedenen Ländern. Inmitten dieser umfassenden Analyse liegt ein alarmierendes Ergebnis für Deutschland: Die deutschen Jugendlichen verzeichnen das schlechteste Resultat seit Beginn der PISA-Studien insgesamt.
Im aktuellen internationalen Vergleich haben die deutschen Jugendlichen in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften alarmierend schlecht abgeschnitten. Nahezu ein Drittel der 15-Jährigen zeigte lediglich geringe Kompetenzen in mindestens einem der getesteten Bereiche, während jeder sechste Jugendliche Defizite in allen drei Bereichen aufwies. Mit Platz 25 in Mathematik liegt Deutschland weit hinter seinen deutschsprachigen Nachbarländern wie Österreich (Platz 16) und der Schweiz (Platz 8) zurück.
Warum Deutschland in der PISA-Studie abrutscht
Die Suche nach Erklärungen für diese deutliche Verschlechterung der deutschen Leistungen in der PISA-Studie erfordert eine umfassende Analyse. Es ist entscheidend, sich damit auseinanderzusetzen, wie es zu einem derartigen Abwärtstrend seit Beginn der PISA-Studien kommen konnte.
Eine der vermuteten Ursachen liegt in den Schulschließungen während der COVID-19-Pandemie. Der Unterrichtsausfall und die Einschränkungen könnten den Kompetenzerwerb der Schüler negativ beeinflusst haben. Es ist anzumerken, dass der digitale Unterricht in Deutschland im Vergleich zum OECD-Durchschnitt weniger stark ausgeprägt war, was eine mögliche Rolle spielen könnte. Allerdings zeigt die internationale Datenanalyse keinen klaren Zusammenhang zwischen der Dauer der Schulschließungen und dem Ausmaß des Leistungsabfalls.
Weitere potenzielle Gründe könnten in sozioökonomischen Faktoren liegen, einschließlich des familiären Hintergrunds. Ebenfalls wurde der vermehrte Anteil von Schüler:innen mit Zuwanderungshintergrund genannt. Doch die aktuelle Datenlage zeigt bereits jetzt eine differenziertere Realität: Die allgemeine, verschlechterte Leistung ist bei Kindern sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund verzeichnet, welches diese Hypothese in Frage stellt und auf andere Einflussfaktoren hinweist.
An dieser Stelle möchten wir nachdrücklich auf die entscheidende Verbindung zwischen frühkindlicher Bildung und der grundlegenden Entwicklung sowie dem kontinuierlichen Aufbau akademischer Kompetenzen hinweisen. Die Fundamente für eine tragfähige Bildung werden bereits in den ersten Schritten des Lernens gelegt und dort tief verankert. Kindertagesstätten gewinnen in dieser Hinsicht eine unverzichtbare Bedeutung, da sie gezielt auf Defizite reagieren können, indem sie maßgeschneiderte Förderprogramme und Bildungsoptionen anbieten.
Die Teams in den Kindertagesstätten stehen im Zentrum dieser bildungsorientierten Bemühungen. Doch für eine effektive Förderung benötigt das pädagogische Personal dringend angemessene Ressourcen und ausreichend Zeit, um sich uneingeschränkt der Betreuung und Entwicklung der Kinder zu widmen. Der vorherrschende Fachkräftemangel sowie die hohe administrative Belastung stellen dabei ernsthafte Hindernisse dar, die behoben werden müssen, um diesem Ansatz gerecht zu werden.
Die Stärkung der frühkindlichen Bildung gewinnt angesichts ihrer zentralen Rolle im Bildungssystem eine unabdingbare Relevanz. Versäumnisse in diesem Bereich könnten langfristig zu weiteren Leistungseinbußen führen, die nur schwer rückgängig zu machen sind. Es ist von größter Dringlichkeit, die Bedeutung der frühkindlichen Bildung anzuerkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um einen festen Grundstein für die umfassende Entwicklung der kommenden Generationen zu legen.
Die Versäumnisse in der frühkindlichen Bildung tragen, wie erwähnt, nicht nur unmittelbare Auswirkungen, sondern manifestieren sich auch in späteren Bildungsphasen. Bereits in der Grundschule und verstärkt in den weiterführenden Schulen treten die Folgen deutlicher zutage. Die Herausforderungen und Defizite, die bei den heutigen 15-Jährigen festgestellt wurden, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf die anhaltende Unterfinanzierung der frühkindlichen Bildungslandschaft zurückzuführen, die in den letzten zwei Jahrzehnten bestand. Diese finanziellen Engpässe haben sich in jüngster Zeit sogar verschärft, welches uns mit Bangen in die kommenden Studien schauen lässt. Denn, wenn man dieser Entwicklung folgt, ist zu erwarten, dass die Kinder der kommenden Jahre mit noch größeren Defiziten konfrontiert sein werden. Es bedarf angemessener Maßnahmen, um diesen Trend umzukehren.
In jüngster Zeit verzeichnet die Kommunikation rund um das Thema frühkindliche Bildung sichtbare Verbesserungen. Insbesondere ist die gesteigerte Aufmerksamkeit von Bildungssenatorin Günther-Wünsch bezüglich dieser Thematik deutlich spürbar. Dialoge, insbesondere mit den freien Kitaträgern, werden offener begrüßt und signalisieren eine symbolische Wertschätzung, wie etwa durch die Einladung zum aktuellen Kitagipfel deutlich wird.
Dennoch ist es entscheidend, dass diese Gespräche in einem offenen Rahmen und mit einem wachen Bewusstsein geführt werden. Die Herausforderungen in der aktuellen Kitalandschaft sind spürbar, genauso wie der dringliche Handlungsbedarf. Es mag verlockend sein, sich auf schnelle, oberflächliche Lösungen zu konzentrieren, die jedoch vom eigentlichen Problem ablenken und lediglich oberflächliche Ergebnisse erzielen könnten.Es ist unabdingbar, dass wir langfristige Konzepte entwickeln und umsetzen, die auf fundierten Erkenntnissen, Daten und Fakten aus der frühkindlichen Bildungslandschaft basieren. Nur durch ein gezieltes Einbinden der betroffenen Akteure der frühkindlichen Bildung können wir langfristige positive Veränderungen herbeiführen und eine nachhaltige Verbesserung erreichen.
Politik versus Praxis: Die Wichtigkeit lokaler Expertise in der frühkindlichen Bildung.
Der jüngste Kitagipfel verdeutlichte erneut die kritische Diskrepanz zwischen politischen Entscheidungen und ihrer Umsetzung in der frühkindlichen Bildung. In den letzten Jahren wiederholte sich dieses Muster: Entscheidungen wurden ohne Konsultation derjenigen getroffen, die die täglichen Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung hautnah erleben. Wir brauchen ehrliche, offene Dialoge, um zielgerichtete Lösungen umsetzen zu können!
Hinhören und Hinsehen, für die richtigen Lösungsansätze in der frühkindlichen Bildung.
Im Zuge des letzten Kitagipfels wurde dem VKMK eines wieder deutlich: Die Diskrepanz zwischen politischen Entscheidungen und praktischer Umsetzung in der frühkindlichen Bildung ist eine Thematik von entscheidender Bedeutung. Wir haben es in den letzten Jahren leider viel zu oft erleben müssen; Politische Entscheidungen werden getroffen, ohne diejenigen zu konsultieren, die die täglichen Herausforderungen und Möglichkeiten in der frühkindlichen Bildung aus erster Hand erleben. Die Folge sind Maßnahmen, die oft an den Bedürfnissen der Kinder, Eltern und des pädagogischen Personals vorbeigehen.
Die Kita-Experten, bestehend aus Erzieher:innen, Leiter:innen und anderen pädagogischen Fachkräften, sowie vertretenden Verbänden, wie dem VKMK, bringen eine unverzichtbare Perspektive ein. Ihre Erfahrungen sind ein unschätzbares Kapital, das bei der Gestaltung von Richtlinien und Programmen berücksichtigt werden muss. Ihre Kenntnisse über die Entwicklung von Kindern, pädagogischen Bedürfnissen und praktischen Herausforderungen sind von unschätzbarem Wert für die Schaffung effektiver, nachhaltiger Bildungsstrukturen.
Die Kluft zwischen Politik und Praxis führt seit Jahren zu Problemen auf mehreren Ebenen:
Unzureichende Ressourcenallokation: Oftmals sind politische Entscheidungen nicht im Einklang mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Kitas. Sie konzentrieren sich auf die Behebung akuter Symptomatiken und übersehen dabei, teilweise gänzlich, die Wurzel des Problems. Dies führt zu unzureichenden Lösungsansätzen, wie mangelnder Finanzierung und begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten für die Fachkräfte und letztendlich auch die Kinder.
Mangelnde Berücksichtigung von pädagogischen Bedürfnissen: Die Entwicklung von Bildungsprogrammen ohne Einbeziehung der Kita-Experten kann dazu führen, dass die pädagogischen Anforderungen nicht erfüllt werden. Dies kann die Qualität der Bildung beeinträchtigen und langfristig die Bildungschancen der Kinder mindern.
"Wenn Du eine weise Antwort verlangst, musst Du vernünftig fragen." - Johann Wolfgang von Goethe.
Die Hohe Kunst des Zuhören ist gefragt, bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen. Wie es sich manifestieren kann, wenn dies nicht entsprechend umgesetzt wird, zeigen diese beiden Beispiele der vergangenen Monate:
Beispiel 1: Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung
Ein exemplarisches Missverständnis zeigt sich in der Forderung nach mehr Stellen in der frühkindlichen Bildung. Das eigentliche Problem liegt nicht in einem Mangel an Stellenausschreibungen, sondern viel mehr in der Tatsache, dass es an qualifizierten Fachkräften mangelt, die sich bewerben oder langfristig in diesen Positionen bleiben möchten. Hierbei spielt die Unterfinanzierung eine entscheidende Rolle, indem sie die Arbeit vor Ort unattraktiv gestaltet, dass viele potenzielle Fachkräfte abgeschreckt werden. Die eigentliche Lösung erfordert daher eine deutlich stärkere Finanzierung, die die tatsächlichen Herausforderungen der Kitas berücksichtigt und die Attraktivität des Berufsstandes durch angemessene Wertschätzung steigert, sodass wir mehr Personal anziehen und langfristig halten können Der simple Stellenausbau wäre somit nicht die vollumfängliche Lösung.
Beispiel 2: Mangelnde Sprachentwicklung bei Kleinkindern
Ein weiteres Beispiel betrifft die mangelnde Sprachentwicklung bei Kindern vor dem Eintritt in das Grundschulalter. Politiker:innen neigen dazu, dieses Problem mit der Multilingualität vor Ort zu verknüpfen und fordern zuletzt sogar teilweise Einschränkungen im Bereich der Migration. Allerdings weisen pädagogische Fachkräfte seit Jahren darauf hin, dass sie unter den aktuellen Bedingungen ihr Bildungsangebot teilweise nicht vollständig ausführen können. Das pädagogische Fachpersonal leidet unter der Unterfinanzierung, die zu personellen Problemen und Überlastung führt, was wiederum die gezielte Förderung einzelner Kinder beeinträchtigt. Das dies symptomatisch in den Förderungsständen der Kinder sichtbar wird, war lediglich eine Frage der Zeit. Die eigentliche Lösung liegt erneut in einer deutlich stärkeren Finanzierung, die die finanziellen Bedürfnisse an die tatsächlichen Herausforderungen anpasst, dem Fachkräftemangel entgegenwirkt und gezieltere Förderungen zulässt.
Diese Beispiele sind lediglich zwei von vielen, die verdeutlichen, wie eine unzureichende Kommunikation mit den betroffenen Akteuren zu Trugschlüssen, falschen Lösungsansätzen und letztlich auch Fehlinvestitionen führt. Diese Situation ähnelt dem schnellen Überstreichen einer maroden Wand, ohne den eigentlichen Schaden an der Struktur zu beheben. Obwohl einige Lösungsansätze zunächst vielversprechend erscheinen mögen, bleibt das zugrundeliegende Problem ungelöst. Das temporäre "Lösen" der Situation erlaubt der eigentlichen Problematik sich weiter auszubreiten, was langfristig zu weitaus größeren Schäden und umfangreicheren Kosten führen kann. Eine effektive Lösung erfordert eine tiefgreifende Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern und den Kita-Experten. Die Schaffung von Plattformen für regelmäßigen Austausch, die direkte Einbindung der Fachkräfte in Entscheidungsprozesse und die aktive Integration ihrer Perspektiven in politische Diskussionen sind von entscheidender Bedeutung. Unser Verband setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die freien Kitaträger, die wir vertreten, in ihren Bedürfnissen wahrgenommen, gehört und anerkannt werden. Wir nehmen es positiv zur Kenntnis, dass wir nun mehr in entsprechende Dialoge eingebunden werden. Dies repräsentiert symbolisch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Wir möchten an dieser Stelle jedoch ebenso vehement betonen, dass diese Dialoge weit über die Symbolik hinausgehen müssen, um hier tatsächlich etwas zu bewirken. Ein ehrlicher Austausch, und insbesondere die Offenheit sich hier mit den Herausforderungen tatsächlich zielgerichtet auseinandersetzen zu wollen, ist absolut von Nöten, um schlussendlich auch tatsächliche, realistische Lösungen zu formen.
Nur durch eine enge Zusammenarbeit kann eine frühkindliche Bildungspolitik entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird und langfristig positive Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.
Kitaplätze auch für ukrainische Kita-Kinder
Berlin ist zum zentralen Ankunftsort der aus der Ukraine Flüchtenden geworden. Neben einem bemerkenswerten Engagement von Bürger:innen, Organisationen und wie berichtet unseren Kita-Trägern gilt es nun, Schritte für die Zukunft der Ankommenden einzuleiten. Da viele ukrainische Kinder mit Ihren Müttern in Berlin ankommen, müssen wir Kapazitäten in Schulen und Kitas schaffen, um ihnen eine sichere Perspektive in ungewissen Zeiten zu geben.
Berlin ist zum zentralen Ankunftsort der aus der Ukraine Flüchtenden geworden. Neben einem bemerkenswerten Engagement von Bürger:innen, Organisationen und wie berichtet unseren Kita-Trägern gilt es nun, Schritte für die Zukunft der Ankommenden einzuleiten. Da viele ukrainische Kinder mit Ihren Müttern in Berlin ankommen, müssen wir Kapazitäten in Schulen und Kitas schaffen, um ihnen eine sichere Perspektive in ungewissen Zeiten zu geben.
Berliner Kita-Plätze
Leider fehlen Berlin genügend freie Kitaplätze, um dem gestiegenen Bedarf kurzfristig gerecht zu werden. Durch das zögerliche Verhalten des Senats hinkt Berlin im Ausbau von tausenden Kita-Plätzen hinterher und das Berliner Verwaltungschaos der beteiligten Behörden erschwert allen Freien Kitaträgern zugleich schnellstmöglich weitere Kita-Plätze bauen zu können. Putins zu verachtender Angriffskrieg lässt nun den erforderlichen Bedarf nochmals um tausende Kita-Plätze in den kommenden Wochen ansteigen. Daher wird eine Sondergenehmigung zur Überbelegung, wie auch schon im Jahr 2015 praktiziert, in den Einrichtungen nötig sein.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jungend und Familie geht bislang von 3.000 bis 4.000 zusätzlichen Kindern im Kita-Alter aus. Diese Zahlen scheinen uns zu niedrig veranschlagt zu sein. Es ist weder geklärt, wie schnell eine Verteilung auf die restlichen Bundesländer erfolgen wird, noch wissen wir, wie viele Menschen in den nächsten Monaten aufgrund des Krieges Berlin erreichen werden. Laut Unicef sind derzeit 3 Millionen Menschen auf der Flucht, was uns den Kitaplatz-Bedarf für Berlin eher im fünfstelligen Bereich veranschlagen lässt.
Fachkräfte integrieren
Unter den Ankommenden sind auch Pädagog:innen, die wir ermutigen möchten in Berlins Kindergärten ihre neue berufliche Heimat zu finden und somit auch zu helfen, die möglichen Sprachbarrieren der ukrainischen Kinder zu überwinden. Hierzu benötigen wir eine schnelle unbürokratische Anerkennung der jeweiligen Qualifikationen. Die Freien Kita-Trägern mit ihren kooperierenden Fachschulen werden die ukrainische Quereinsteiger:innen mit dem Berliner Bildungsprogramm (BBP) und den darin enthaltenen pädagogischen Standards vertraut machen. Zugleich sollte der kommende Berlin-Tag (14.Mai), als Jobbörse für Pädagog:innen ein Auftakt zur gezielten Beratung und Einbindung ukrainischer Fachkräfte sein.
Kitateams schützen
Nach zwei aufreibenden Jahren in der Pandemie steht den Berliner Kitas nun erneut eine herausfordernde Zeit bevor. Wir dürfen die gestiegene Belastung der Kita-Teams nicht vergessen und werden uns als Verband für eine wirkungsvolle Entlastung der Mitarbeiter:innen einsetzen. Wir begrüßen es im Sinne des Schutzes aller, dass sich der Kinder- und Jungendgesundheitsdienst der Gesundheitsämter bereits die Aufnahmeuntersuchung der ankommenden Kinder organisiert.
Die Fürsorgepflicht der Kita-Träger betrifft Kinder wie Angestellte gleichermaßen. Deshalb müssen wir auch im Hinblick auf den ohnehin bestehenden Fachkräftemangel in der Frühen Bildung die Attraktivität des Berufsbildes steigern.
Dazu gehören Entlastungen bei den allgemeinen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel der vollständigen Anerkennung der mittelbaren pädagogischen Arbeit.
Für die hier skizzierten Maßnahmen ist es allerdings zwingend erforderlich den Doppelhaushalt für Berlin 22/23 dahingehend anzupassen.
Lars Békési, Geschäftsführer des VKMK: “Die Frühe Bildung muss zu einem der wichtigsten Investitionsprojekte des Landes Berlins werden. Eine gut finanzierte Frühe Bildung bietet eine enorme Bildungsrendite sowohl in der späteren Schullaufbahn als auch dem Berufsleben. Kita ist die erste und deshalb so wichtige Bildungseinrichtung für unsere Kinder.”