Kreativität fördern, Zukunft gestalten: Wie kreative Denkfähigkeiten in der frühkindlichen Bildung geweckt werden
Vergangene Woche setzte sich ein Artikel im Tagesspiegel mit dem Bildungserfolg Estlands auseinander, der im PISA-Test 2022 deutlich wurde – demselben Test, der in Deutschland für einen großen Schock sorgte. Estland schnitt im Test als europäischer Spitzenreiter ab und lag in vielen Bereichen deutlich vor Deutschland – unter anderem auch in der noch jungen Disziplin des kreativen Denkens. Während Deutschland in diesem Bereich lediglich im OECD-Durchschnitt verweilt und der Erfolg stark von der sozioökonomischen Herkunft der Kinder abhängt – sozioökonomisch privilegierte Schüler:innen erzielten im Durchschnitt 11 Punkte mehr als ihre weniger privilegierten Mitschüler:innen –, liegt Estland über dem Durchschnitt.
Vergangene Woche setzte sich ein Artikel im Tagesspiegel mit dem Bildungserfolg Estlands auseinander, der im PISA-Test 2022 deutlich wurde – demselben Test, der in Deutschland für einen großen Schock sorgte. Estland schnitt im Test als europäischer Spitzenreiter ab und lag in vielen Bereichen deutlich vor Deutschland – unter anderem auch in der noch jungen Disziplin des kreativen Denkens. Während Deutschland in diesem Bereich lediglich im OECD-Durchschnitt verweilt und der Erfolg stark von der sozioökonomischen Herkunft der Kinder abhängt – sozioökonomisch privilegierte Schüler:innen erzielten im Durchschnitt 11 Punkte mehr als ihre weniger privilegierten Mitschüler:innen –, liegt Estland über dem Durchschnitt. Zudem beträgt der Unterschied im kreativen Denken zwischen sozioökonomisch besser und schlechter gestellten Schüler:innen lediglich 6,6 Punkte, womit die Chancengleichheit im kreativen Denken in Estland fast doppelt so hoch ist wie in Deutschland.
Doch weshalb ist kreatives Denken überhaupt wichtig? Und wie kann das bereits in der frühkindlichen Bildung nachhaltig gefördert werden? Diesen Fragen gehen wir heute – am Geburtstag eines Genies des kreativen Denkens, Leonardo da Vinci – etwas genauer auf den Grund!
Kreatives Denken als essentielle Fähigkeit für die Zukunft
Anders als Mathematik, Schreiben oder Lesen wird uns kreatives Denken nicht im Rahmen eines Schulfachs beigebracht – und dennoch bildet es die Basis für viele verschiedene Kompetenzen: Kreativität hilft uns, mit Veränderungen umzugehen, uns anzupassen und offen auf neue, unbekannte Situationen zu reagieren. Sie ist die Grundlage für Problemlösungen: Wenn wir vor Herausforderungen stehen, unterstützt uns kreatives Denken dabei, die bestmöglichen Lösungen zu finden. Zugleich ist Kreativität die treibende Kraft hinter Innovation und Fortschritt: Wer kreativ ist, trägt einen ganzen Fundus an Ideen in sich, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden - siehe Leonardo Da Vincis Werk. Auch im zwischenmenschlichen Miteinander spielt kreatives Denken eine entscheidende Rolle – etwa wenn es darum geht, sich in andere hineinzuversetzen und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. So stärkt Kreativität unsere emotionale und soziale Intelligenz. Kurz gesagt: Kreatives Denken ist die Grundlage für ein echtes analytisches, offenes Out-of-the-Box-Denken.
Kreativität im Gehirn
Kreativität entsteht in unserem Gehirn – jedoch nicht in einem einzelnen Bereich, sondern als Ergebnis echter Teamarbeit verschiedener Gehirnregionen und zahlreicher neuronaler Schaltkreise. Je nachdem, auf welchen Gegenstand oder welche Situation sich das kreative Denken richtet, werden unterschiedliche Areale aktiviert. Das bedeutet, nur weil Kreativität gefordert ist, läuft nicht immer auch der gleiche Prozess in unserem Gehirn ab. Und dadurch, dass unser Gehirn nicht statisch ist, sondern neuroplastisch - sprich veränderbar und anpassungsfähig - können wir unser Gehirn trainieren kreativ zu denken.
Von der Wahrnehmung zur Kreativität: Wie Kunst und ästhetische Bildung in der frühkindlichen Bildung Kinder fördern
Diese Frage lässt sich nicht mit einem Teilbereich der frühkindlichen Bildung beantworten, da im Grunde nahezu jede Aktivität - insbesondere in jungen Jahren - ein gewisses Maß an Kreativität erfordert. Doch besonders im Rahmen ästhetischer Bildung und Kunst kann Kreativität ganz gezielt gefördert werden. Beginnen wir zunächst mit der ästhetischen Bildung, denn im Grunde ist sie die Voraussetzung dafür, dass Kinder künstlerisch aktiv werden und ihre Kreativität entfalten. Was also bedeutet und beinhaltet ästhetische Bildung?
Ästhetische Bildung
Ästhetik kommt von dem altgriechischen Wort “aísthēsis” und bedeutet so viel wie Wahrnehmung und Empfindung. In der Philosophie gibt es auch eine ganze Praxis dazu, die sich mit Ästhetik als Theorie sinnlicher Wahrnehmung auseinandersetzt. Und genau hier haken wir ein, denn: Ästhetische Bildung bedeutet so viel wie die Entwicklung unserer individuellen Wahrnehmung durch unsere Sinne. Das ist ein Prozess, der bei Kleinkindern ganz automatisch passiert. Kleinkinder haben in ihren jungen Jahren noch kein vorgeprägtes Wissen über unsere Welt, unsere Kultur, unsere Gesellschaft. Sie gehen noch vollkommen unbefangen in den Prozess des Wahrnehmens und Empfindens und entdecken so die Welt durch ihre Sinne. Durch dieses sehr individuelle, subjektive, sinnliche Entdecken, eignen sich Kinder die Welt auf ihre ganz eigene Art und Weise an. Es hilft ihnen, sich in der Welt zu orientieren, Verbindungen sowie Differenzen zu erkennen und ein erstes Welt- und Selbstbild aufzubauen. Kinder lernen dabei, ihre Wahrnehmungen und Empfindungen einzuordnen, zu reflektieren und im Gehirn neuronale Verknüpfungen herzustellen – und genau das bildet die Grundlage für ihre soziale, kognitive und kreative Entwicklung und für das weitere Lernen.
Ästhetische Bildung in der Kita: Sinnliche Wahrnehmung und kreative Förderung
Aber wenn dieser Prozess in jungen Jahren ohnehin automatisch geschieht – was kann dann die frühkindliche Bildung dabei überhaupt fördern? Die Antwort lautet: Sehr viel. Kindertagesstätten bieten den optimalen Raum, um Kinder in ihrer ästhetischen Bildung zu fördern. Denn je vielfältiger die Umgebung – je mehr Materialien, Spielzeuge, Aktivitäten, Menschen, Eindrücke und Reize – desto stärker werden die Sinne und die Wahrnehmung der Kinder angeregt und gefördert. Die Kita und die Fachkräfte geben dabei den Rahmen vor, in dem die Kinder sinnlich entdecken und wahrnehmen können - zwischen selbstbestimmten Freiraum und sicheren Grenzen. Durch besondere Aktivitäten wie Musizieren, Bewegung, Malen, Theaterspielen oder Erlebnistage in der Natur können Fachkräfte zusätzliche sinnliche Impulse setzen – Impulse, mit denen manche Kinder im Alltag nur selten in Kontakt kommen. Auch gezielte, offene pädagogische Fragen, wie “Was hast du gerade gehört/gesehen/gefühlt und wie hat sich das für dich angefühlt?”, “Was gefällt dir daran besonders und warum?” oder “Was war heute dein Lieblingsmoment und warum gerade der?” können diesen Prozess verstärken und Kindern beim Reflektieren und Einordnen ihrer sinnlichen Wahrnehmungen helfen. Auf diese Weise wird die ästhetische Bildung weiter vertieft und bewusst gefördert. Besonders das offene oder teiloffene Konzept, wie es in vielen Kitas umgesetzt wird, bietet hier einen idealen Rahmen: In diesen Konzepten haben Kinder sehr viel Freiraum in ihren eigenen Entscheidungen - vom Aufenthalt in verschiedenst gestalteten Räumen bis hin zur Wahl ihrer Aktivitäten. So geschieht die ästhetische Bildung sehr individuell, selbstbestimmt und selbstwirksam - und wird gleichzeitig durch die vielfältigen Möglichkeiten in der Kita intensiv begleitet und unterstützt.
Somit wird deutlich: Ästhetische Bildung bildet das Fundament für die Entwicklung kreativen Denkens – denn bereits im Prozess des sinnlichen Wahrnehmens und Erkundens wird kreatives Denken angeregt. Kitas fördern diesen Prozess besonders intensiv und schaffen für alle Kinder – unabhängig von Herkunft oder Familiensituation – Möglichkeiten, ihre Entwicklung darin zu stärken. Doch wo genau kommt nun die Kunst ins Spiel?
Kunst
Blickt man Jahrtausende zurück in die Geschichte der Menschheit – in eine Zeit, in der noch nicht mit Sprache und Schrift, wie wir sie heute kennen, kommuniziert wurde –, findet man Kunst - Kunst als Mittel zur Kommunikation. Es war damals eine Möglichkeit, sich zu äußern und Erlebtes und Wahrgenommenes mitzuteilen, auch ohne Worte. Und diese Funktion kann Kunst auch für Kinder haben. Es ist eine altersgemäße Ausdrucksform, durch die Kinder sich mitteilen können. Da Kinder in jungen Jahren noch wenig beeinflusst sind von sozialen oder kulturellen Normen, entsteht ihre Kunst nicht aus einer bewussten Intention heraus, sondern aus einer Intuition: Sie verarbeiten in Kunst, was sie beschäftigt. Es ist ein Ausdruck ihrer Wahrnehmungen, Empfindungen und Erlebnisse. Wer also genau hinschaut, kann durch die Kunst einen Blick in das Innenleben der Kinder erhaschen. Gleichzeitig hilft Kindern der künstlerische Ausdruck, all das zu reflektieren, einzuordnen – und besser zu verstehen. Ästhetische Bildung befähigt Kinder also dazu, künstlerisch und kreativ aktiv zu werden. Kunst kann damit sowohl Ausdruck ästhetischer Bildung sein als auch deren Impulsgeber, da durch Kunst die ästhetische Bildung immer wieder neu angeregt und vertieft wird.
Doch die Wirkungsmacht von Kunst geht noch sehr viel weiter: Sobald Kinder künstlerisch aktiv sind, gelangen sie in einen schöpferischen Prozess. Sie erschaffen etwas, das es vorher nicht gab – etwas, das zunächst nur in ihrem Kopf existierte und durch ihre Hände Wirklichkeit wird. Sie lassen Ideen und Visionen Wirklichkeit werden. Kunst ist somit eine Form der Selbstverwirklichung. Wird dieser Prozess gezielt gefördert, stärkt das nicht nur das selbstständige Denken und Handeln, sondern auch das Selbstvertrauen der Kinder und ihre Persönlichkeitsentwicklung. Und wenn ihre Ideen einmal nicht so aufgehen, wie sie es sich vorgestellt haben? Dann lernen sie, mit Fehlern und Unsicherheiten umzugehen – eine wichtige Grundlage für Resilienz und Problemlösekompetenz. Ganz nebenbei werden bei künstlerischen Aktivitäten auch grundlegende Fähigkeiten trainiert: die Fein- und Grobmotorik, die Auge-Hand-Koordination, die visuell-räumliche Wahrnehmung, das Körpergefühl, kognitive und mathematische Fähigkeiten – und natürlich die Kreativität.
Kunst als Schlüssel zur Kreativität: Wie Kitas den kreativen Prozess anregen
Und wie wird nun Kunst in der Kita gefördert? Ganz einfach: durch das Bereitstellen der notwendigen Ressourcen, des Raums und pädagogischer Begleitung. In der Kita haben Kinder oft die Möglichkeit sich gestalterisch auszutoben - mit Knete, Fingermalfarben, Wassermalfarben, Blatt und Stift, Schere und Papier, vielleicht wird auch mal getont. Die Kitas geben den Kindern unglaublich viele Möglichkeiten, sich kreativ und künstlerisch zu entfalten und mit den unterschiedlichsten Materialien, Techniken und Ausdrucksformen zu experimentieren. Vorab lernen die Kinder den sicheren Umgang mit den entsprechenden Materialien und Werkzeugen - der sichere, pädagogische Rahmen - wodurch Kinder in ihrer Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gestärkt werden. Ist dieser Rahmen einmal geschaffen, können sie in einer ruhigen, wertschätzenden Atmosphäre und mit genügend Zeit ganz in ihren kreativen Prozess eintauchen. Besonders förderlich für die Entwicklung kreativen Denkens ist es, wenn dieser Prozess offen gestaltet ist – also wenn es keine konkrete Anleitung gibt, sondern vielleicht nur Impulse, die die Kinder eher in ihrer Ideenfindung anregen als leiten. Beispielsweise durch das Vorlesen einer Geschichte, zu der die Kinder anschließend frei malen, was sie dabei empfunden oder sich vorgestellt haben. Wichtig ist dabei ein wertfreier Raum – ein Ort, an dem die kindliche Kunst nicht bewertet, sondern offen angenommen wird. Denn solche Reaktionen fördern Neugierde, Mut zur Gestaltung und kreative Weiterentwicklung. Negative Bewertungen hingegen können Kinder verunsichern und einschränken – nicht nur in ihrer Kreativität, sondern auch in ihrer sinnlichen Wahrnehmung.
Gerade in einer Zeit, in der der Fortschritt immer schneller voranschreitet und wir vor großen politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen stehen, wird eines immer deutlicher: Wir brauchen kreatives Denken – mehr denn je. Denn um mit diesen Entwicklungen nicht nur Schritt zu halten, sondern sie aktiv mitzugestalten, braucht es kreative Köpfe, Visionär:innen, Ideenfinder:innen und Problemlöser:innen - kleine Leonardo Da Vincis. Und genau hier legt die frühkindliche Bildung die Basis - durch ästhetische Bildung und Kunst. Zwei Bereiche, die häufig in ihrer Wichtigkeit und Wirkung unterschätzt werden. Kitas schaffen Zugänge zu genau diesen Feldern – für alle Kinder, unabhängig von Herkunft oder sozioökonomischen Voraussetzungen. Sie geben Raum für Kreativität, fördern Wahrnehmung, Kognition, Verständnis, Ausdruck, Gestaltungskraft und noch so viel mehr – und legen damit das Fundament dafür, dass Kinder auch später noch offen, selbstbewusst und kreativ denken können. So wird einmal mehr deutlich, wie essentiell die frühkindliche Bildung für unsere Gesellschaft ist – für die individuelle Entwicklung ebenso wie für den Zusammenhalt, für Wirtschaft und Wissenschaft ebenso wie für Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Und um zukünftig im PISA-Test im Bereich kreatives Denken ebenso erfolgreich abzuschneiden wie Estland, sollte die Politik die frühkindliche Bildung noch stärker fördern, um Kitas und Pädagog:innen die Ressourcen zu geben, diese wichtigen Kompetenzen zu entwickeln.
Quellen:
Ästhetische Bildung | socialnet Lexikon. https://www.socialnet.de/lexikon/Aesthetische-Bildung.
Bulander, Y. (2025, 31. März). Ästhetische Bildung in der frühen Kindheit - nifbe e.V. Nifbe e.V. https://nifbe.de/fachbeitraege/aesthetische-bildung-in-der-fruehen-kindheit/.
Celina. (2024, 19. August). Die neurologische Kraft der Kunst: Wie Kreativität das Gehirn formt. WiPub - We Publish! https://www.wipub.net/die-neurologische-kraft-der-kunst-wie-kreativitaet-das-gehirn-formt/.
Karl. (2023, 8. Februar). Kreativität im Gehirn – 4 Blickwinkel aus der Neurowissenschaft. Karl Hosang. https://karlhosang.de/kreativitaet-im-gehirn/.
Kinder – Kunst – Kita. Wie passt das zusammen? – Westermann. (o. D.). https://www.westermann.de/landing/kompetent-erziehen/Kunst.
OECD (2024), PISA 2022 Results (Volume III): Creative Minds, Creative Schools, PISA, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/765ee8c2-en.
Uhrig, S. (2022, 1. Februar). Kreativität: Mehr als "nur“ Kunst. quarks.de. https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/kreativitaet-mehr-als-nur-kunst/.
Die Magie des Vorlesens: Mehr als nur Unterhaltung
Beim Vorlesen erwachen Texte durch die Stimme des Erzählers zum Leben. Sie entführen uns in ferne Welten und lassen uns in spannende, entspannende oder auch lehrreiche Geschichten eintauchen. Besonders in der Winterzeit, wenn die Tage kürzer, die Nächte länger und der Himmel grauer wird, kann das Vorlesen eine Atmosphäre der Wärme, Besinnlichkeit und Geborgenheit schaffen, die uns für den Moment der Geschichte die Kälte vergessen lässt.
Beim Vorlesen erwachen Texte durch die Stimme des Erzählers zum Leben. Sie entführen uns in ferne Welten und lassen uns in spannende, entspannende oder auch lehrreiche Geschichten eintauchen. Besonders in der Winterzeit, wenn die Tage kürzer, die Nächte länger und der Himmel grauer wird, kann das Vorlesen eine Atmosphäre der Wärme, Besinnlichkeit und Geborgenheit schaffen, die uns für den Moment der Geschichte die Kälte vergessen lässt.
Wie Vorlesen die Zukunft unserer Kinder prägt
Für Kinder ist diese Magie des Vorlesens noch viel intensiver und hat das Potenzial, ihre Entwicklung nachhaltig zu prägen. Es erschafft für sie einen Raum der Vertrautheit, der Verbundenheit und der Entspannung, während es gleichzeitig viel Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit von den Kindern abverlangt. Beim Zuhören entdecken sie neue Wörter, müssen komplexe Satzstrukturen begreifen und lernen, Inhalte miteinander zu verbinden und zu verstehen. Was sich zunächst wie anstrengende Arbeit anhören mag, geschieht beim Vorlesen ganz spielerisch und unbemerkt - es fördert die Sprachentwicklung und bereitet somit Kinder ganz nebenbei auf das Lesenlernen und alle ihnen bevorstehenden Herausforderungen im Umgang mit Texten vor.
Doch nicht nur die Begegnung mit neuen Wörtern und Satzstrukturen unterstützt die Kinder in ihrer Entwicklung, auch die Geschichten selbst fördern sie auf vielfältige Weise. Die Reise in andere Welten, das Mitfühlen und Hineinversetzen in andere Charaktere, zeigt Kindern, dass es ganz viele verschiedene Lebensrealitäten gibt. Sie lernen, Empathie zu entwickeln und ein besseres Verständnis für andere Welten, Menschen und deren Perspektiven aufzubauen. Gleichzeitig werden sie durch das Vorlesen inspiriert, neugierig und kreativ zu werden, ihre eigenen Ideen zu entwickeln und neue Interessen zu entdecken.
Dieses Potenzial des Vorlesens wird am heutigen Tag gefeiert, am bundesweiten Vorlesetag, einer Initiative der Zeit, Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. Unter dem Motto “Vorlesen schafft Zukunft” wird die Bedeutung des Vorlesens für die kindliche Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt. Vorlesen ist weit mehr als nur ein Moment der Unterhaltung, es ist ein Moment, der wichtige Grundlagen für das spätere Leben legt und die Kinder auf die vielen Abenteuer vorbereitet, die noch vor ihnen liegen.
Mit Polylino in die Zukunft des Vorlesens eintauchen
Bei Polylino schafft Vorlesen nicht nur Zukunft, sondern das Vorlesen ist hier bereits in der Zukunft angekommen, indem es die Magie des Vorlesens mit modernen, digitalen Möglichkeiten kombiniert. Als marktführender digitaler Bilderbuchservice bietet Polylino Zugriff auf eine umfangreiche Sammlung von über 1.500 Büchern, die sich auf jedem Endgerät – sei es Smartphone, Tablet oder ein anderes – durchstöbern lassen. Das Besondere daran: Polylino macht keinen Stopp vor Sprachbarrieren und eröffnet dadurch neue Horizonte. Nach dem Prinzip “Solide Muttersprachkenntnisse sind der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen.” bietet Polylino über 70 Audiosprachen, 40 Schriftsprachen und Gebärdensprache an. Damit wird nicht nur die deutsche Sprache gefördert, sondern auch die verschiedenen Muttersprachen der Kinder in Kitas berücksichtigt. Polylino ermöglicht es den Kindern, ihre eigene Muttersprache mit anderen zu teilen und weckt früh das Interesse an anderen Sprachen – eine einzigartige Gelegenheit, kulturelle Vielfalt zu erleben und voneinander zu lernen. Einige Mitglieder des VKMK setzen Polylino bereits seit einiger Zeit erfolgreich in ihrem Kita-Alltag ein und berichten voller Begeisterung von ihren Erfahrungen. Passend zur Winterzeit möchten wir daher einen kleinen Einblick geben, wie Polylino dabei helfen kann, eine warme, besinnliche Winteratmosphäre durch die Magie des Vorlesens in der Kita zu schaffen.
Jeden Monat stellt Polylino auf seiner Website neue Buchtipps vor – im November stehen die Themen „Winter“, „Weihnachten“ und „Freundschaft“ im Mittelpunkt. So wird beispielsweise in der Buchempfehlung “Von Bratäpfeln und Winterpunsch” die Geschichte eines Igelchens erzählt, der Gastgeber für das Jahresende-Abschiedsfest mit seinen Freunden ist - ein Abschiedsfest für den Winterschlaf, den Igelchen und seine Freunde halten werden. In dem Buch “Sprich darüber” dagegen erfahren Kinder durch Kaninchen und Igel, wie es ist, ein richtig guter Freund zu sein. Und am 29. November um 10:30 Uhr lädt Polylino Kitas zu einem digitalem Vorlese-Event ein, bei dem Elisabet Granlund vom Verlag Bok-Makaren die Geschichte „Gute Nacht, Willi Wiberg“ vorliest – eine liebevolle Erzählung über einen Jungen, der abends einfach nicht einschlafen möchte. Für die besondere Weihnachtsstimmung sorgt auch der magische Polylino Adventskalender, bei dem jeden Tag ein neues Kapitel eines winterlichen Abenteuers hinter den Türchen auf die Kinder wartet. Begleitet wird das Ganze von kreativen Aktivitäten und Lesetipps zu passenden Büchern aus der Polylino-Bibliothek. Darüber hinaus gibt es einen Leitfaden mit Anregungen zu Weihnachtsliedern, Aktionen und weiteren Ideen, um die Adventszeit in der Kita noch schöner zu gestalten. Auch Kitas, die Polylino aktuell noch nicht nutzen, können sich ganz unverbindlich auf der Website von Polylino für den Adventskalender anmelden. Sie erhalten dann bis zum Ende des Jahres eine kostenlose Testphase, um den magischen Adventskalender mit all seinen Überraschungen ebenfalls voll und ganz genießen zu können. Alle weiteren Infos dazu gibt es in der Bestätigungs-Mail bei Anmeldung zum Kalender.
Wir wünschen euch viel Freude beim gemeinsamen Vorlesen und beim Eintauchen in ferne Welten und abenteuerreiche Geschichten!
Investieren, um zu sparen: Warum frühkindliche Bildung Priorität haben muss
Seit 2015 sind in Deutschland die bereitgestellten öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung im Verhältnis zum BIP um 42% gestiegen. Deutschland ist im OECD-Ländervergleich damit unter den Top 10! Und besonders Berlin glänzt als Spitzenreiter bei den Ausgaben für Bildungseinrichtungen. Im Bundesländervergleich belegt die Hauptstadt den ersten Platz und übertrifft auch den OECD-Durchschnitt locker. Doch warum thematisieren wir das am Weltspartag?
Seit 2015 sind in Deutschland die bereitgestellten öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung im Verhältnis zum BIP um 42% gestiegen. Deutschland ist im OECD-Ländervergleich damit unter den Top 10! Und besonders Berlin glänzt als Spitzenreiter bei den Ausgaben für Bildungseinrichtungen. Im Bundesländervergleich belegt die Hauptstadt den ersten Platz und übertrifft auch den OECD-Durchschnitt locker. Doch warum thematisieren wir das am Weltspartag? Kann man dann überhaupt von einem “Sparen” in der Bildung reden? Unsere Antwort lautet: Ja! Denn wer weiter die Tabellen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durch scrollt, entdeckt, dass die Ausgaben gar nicht so gut verteilt sind und dass es einen Bereich in Berlin gibt, in dem meisterhaft gespart wird. Und ausgerechnet dabei handelt es sich um den wohl elementarsten Bildungsbereich, der maßgeblich alle weiteren Bildungsbereiche beeinflusst: Die frühkindliche Bildung. Hier liegen die jährlichen Ausgaben für eine Bildungseinrichtung pro Bildungsteilnehmer:in bei 8.800 Euro, womit es Berlin schafft, unter jedem relevanten Durchschnitt zu liegen. Zum Vergleich: Der deutschlandweite Durchschnitt beträgt 11.600 Euro, der OECD-Durchschnitt 8.900 Euro. Zwar sind die Ausgaben in Berlin seit der letzten OECD-Evaluation deutlich angestiegen - von 2019 bis 2023 um 26% (wobei dies im Verhältnis zur gestiegenen Anzahl von Kindern im Bildungssystem betrachtet werden muss) - dennoch wird Berlin damit auch weiterhin nicht den bundesweiten Durchschnitt knacken. Was bedeutet das nun genau für die frühkindliche Bildung?
Die öffentlichen Mittel für die frühkindliche Bildung fließen in zahlreiche unterschiedliche Posten, von Personalkosten bis hin zu Sachkosten, welche unter anderem für Verpflegung, Verwaltung, Miete, Spiel- und Lernmaterialien verwendet werden sollen. Während die Personalkosten durch den letzten Tarifvertrag eine spürbare Erhöhung erfahren haben, hinken die Sachkosten fröhlich hinterher. Anpassungen? Gab es – doch die konnten mit der Inflation natürlich nicht mithalten. Eine 2017 durchgeführte Analyse der Gestehungskosten zeigte bereits, dass Kitas im Schnitt um 30 % unterfinanziert sind – eine Zahl, die sich seither kaum verändert hat.
In der vergangenen Woche haben wir beleuchtet, wie stark die Kitas in Berlin bei der Bereitstellung von Verpflegung unterfinanziert sind. Heute wollen wir den Fokus auf die Mieten legen, um exemplarisch zu zeigen, wie groß die Lücke in der Finanzierung ist. Derzeit erhalten Kitas in Berlin rund 46 Euro pro Kind und Monat zur Bewirtschaftung bzw. Erhaltung der Gewerbeflächen. Für eine Kita mit 50 Plätzen entspräche dies einem Betrag von 2.300 Euro pro Monat. Gemäß den baulichen Mindeststandards für Kitas müsste diese Einrichtung mindestens 283 Quadratmeter umfassen. Bei einem aktuellen Gewerbemietpreis von durchschnittlich 29 Euro pro Quadratmeter in Berlin ergäbe sich ein realer Brutto-Mietzins von 8.207 Euro. Dies bedeutet, dass das Land Berlin derzeit nur 28 % der realen Kosten des Gewerbemietzinses abdeckt.
Und hier wird die chronische Unterfinanzierung zur pädagogischen Herausforderung. Denn die Qualität der frühkindlichen Bildung hängt, natürlich neben anderen Faktoren, auch von den verfügbaren Ressourcen und Rahmenbedingungen ab. Unsere Kitas sind voller kluger, kreativer Köpfe, die das Beste aus der frühkindlichen Bildung für unsere Kinder, für Chancen- und Bildungsgerechtigkeit herausholen wollen, doch machen es ihnen die Rahmenbedingungen nicht gerade leicht. Und all das, was im frühkindlichen Bereich aufgrund der knappen Finanzierung heute nicht möglich ist, muss später teuer nachgeholt werden. Dies zeigt sich in höheren Kosten für spätere Bildungs- und Sozialsysteme, geringeren Bildungserfolge und langfristig sogar in weniger wirtschaftlicher Produktivität. Die Kluft zwischen den finanziellen Möglichkeiten und den pädagogischen Anforderungen gefährdet damit nicht nur die Zukunft unserer Kinder, sondern auch das gesamte Bildungssystem und letztlich die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität.
Politische Entscheidungsträger:innen wissen das – dennoch wird die Priorisierung der frühkindlichen Bildung in der Politik immer wieder verschoben. Dabei ist längst klar, dass die Investition in diesen Bereich langfristig das effektivste und sparsamste Mittel ist, um später Kosten zu vermeiden und gleichzeitig Bildungschancen zu verbessern. Die klügste Investition, die wir heute tätigen können, ist die in unsere Kinder. Jeder in die frühkindliche Bildung investierte Euro ist langfristig eine Ersparnis. Daher unser dringender Appell am heutigen Weltspartag: Spart, indem ihr investiert – in die Zukunft unserer Kinder!
Quellen:
Bildung auf einen Blick 2024 OECD-Indikatoren. (2024). In Oecd. https://www.oecd.org/content/dam/oecd/de/publications/reports/2024/09/education-at-a-glance-2024_5ea68448/e7565ada-de.pdf.
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Brugger, P., et al. (2024). Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich Ausgabe 2024 – Tabellenband (Statistisches Bundesamt, Hrsg.). https://statistik.thueringen.de/webshop/pdf/2024/60120_2024_01.pdf.
Themenseite: Gewerbeimmobilien in Berlin. (2024, 18. März). Statista. https://de.statista.com/themen/2518/gewerbeimmobilien-in-berlin/#topicOverview.
Für Vielfalt statt Feindbilder
7. Oktober 2024 - Heute vor genau einem Jahr begann für viele Menschen in Israel und der Welt ein unvorstellbarer Albtraum. Mit einem Schlag änderte sich ihr Leben unwiderruflich. Heute vor einem Jahr erfolgte der brutale Terrorangriff der Hamas auf israelische Zivilist:innen; auf Frauen, Kinder, Junge wie Alte. Sie wurden in ihren Häusern, in Ihren Siedlungen und im öffentlichen Raum abgeschlachtet, verstümmelt, vergewaltigt und als Geisel verschleppt.
7. Oktober 2024 - Heute vor genau einem Jahr begann für viele Menschen in Israel und der Welt ein unvorstellbarer Albtraum. Mit einem Schlag änderte sich ihr Leben unwiderruflich. Heute vor einem Jahr erfolgte der brutale Terrorangriff der Hamas auf israelische Zivilist:innen; auf Frauen, Kinder, Junge wie Alte. Sie wurden in ihren Häusern, in Ihren Siedlungen und im öffentlichen Raum abgeschlachtet, verstümmelt, vergewaltigt und als Geisel verschleppt.
Was als grausamer Terrorakt begann, führte zu einer unaufhaltsamen Kette von Gewalt, Vergeltung, Zerstörung und Leid. Eine Welle der Gewalt aus, die bis heute anhält.
Premierminister Netanjahu erklärte nach dem Anschlag der Hamas den Kriegszustand und startete eine militärische Offensive im Gazastreifen, die auf die Zerschlagung der Hamas abzielt. Doch der Konflikt blieb nicht auf diese beiden Akteure beschränkt. Die Hisbollah solidarisierte sich mit der Hamas und die Spannungen an der Grenze zu Israel nahmen gefährlich zu. Der Iran, langjähriger Verbündeter der Hamas und der Hisbollah, verstärkte seine Unterstützung, finanziell und militärisch, und startete Raketenangriffe auf Israel. Israel antwortete mit massiven Gegenangriffen. Ein Konflikt, der auf historisch tief verwurzelte Spannungen zurückgeht und sich immer weiter ausbreitet. Die Opfer: primär Zivilist:innen auf allen Seiten, denen ein Krieg aufgezwungen wurde, für den sie nicht verantwortlich sind. Es ist ein Krieg, der auf dem Rücken der Bevölkerung, von Familien, Kindern und unschuldigen Menschen ausgetragen wird.
An diesem Tag möchten wir an all die Opfer dieses grausamen Konflikts gedenken, uns mit ihnen solidarisch zeigen und unsere Stimme gegen Radikalisierung und Extremismus erheben. Es ist ein Tag, der daran erinnert, dass Extremismus - gleich in welcher Form oder Ideologie, niemals eine Lösung ist - dass Extremismus nur Leid unschuldiger Menschen hervorruft und dass es in einem Krieg keine Gewinner gibt. Wir leben in einer Welt voller Vielfalt, in der jeder Mensch einzigartig ist. Jeder hat seine eigenen Überzeugungen, Werte, Gedanken und Glaubensrichtungen. Statt unsere Vielfalt zu bekämpfen oder als Bedrohung zu sehen, sollten wir sie schätzen und respektieren. Es ist entscheidend, dass wir lernen, andere Denk- und Lebensweisen zu tolerieren und bereit sind, den Dialog zu suchen, anstatt in den Konflikt zu treten. Indem wir aufhören, in anderen den Feind zu sehen, eröffnen wir die Möglichkeit, friedlich zusammenzuleben. Lasst uns deshalb gemeinsam für Frieden, Respekt und Verständnis eintreten, um eine Zukunft zu schaffen, die von Miteinander und nicht Gegeneinander geprägt ist.
Didacta 2024 - Die Messe zur Zukunft unserer Bildung
Didacta- Im Bereich der frühkindlichen Bildung wurde neben den Themen fachlicher Bildung und Digitalisierung auch über die Bedeutung des Erlernens sozialer und emotionaler Kompetenzen debattiert. Im Hinblick auf die steigenden Zahlen an psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft wurde die Relevanz betont, bereits in jungen Jahren den Grundstein für eine soziale und geistig gesunde Entwicklung zu legen. Kindertagesstätten wurden dabei als sichere Räume hervorgehoben, in welchen Kinder durch bedürfnisorientierte Pädagogik, Einbeziehen in Entscheidungsprozesse und ein respektvolles Miteinander in ihrem Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn gestärkt werden können.
Köln, 23.02.2024 - Zum 20. Februar startete der Auftakt zu Europas größter Bildungsmesse Didacta. Die fünftägige Fachmesse fand dieses Jahr in Köln unter dem Motte „Bildung mit Zukunft - Jetzt gestalten!“ statt. Auf drei Hallen aufgeteilt wurde sich an über 730 Ständen und in knapp 1500 Vorträgen mit dem Thema wie qualitativ hochwertige, moderne Bildung erfolgreich aussehen und gelingen kann auseinandergesetzt. Vertreten waren unter anderem Akteure im Bereich frühkindliche Bildung, schulische und außerschulische Bildung wie auch im Bereich Aus- und Weiterbildung. Soziale Institutionen, Verbände, NGOs, Verlage und viele weitere Unternehmen präsentierten während dieser Tage ihre Lösungen in Form von Produkten, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, um die Bildungslandschaft in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Zentrales Anliegen war die Frage, wie Deutschland die aktuelle Bildungskrise, die mit dem PISA-Ergebnis von 2023 deutlich wurde, bewältigen kann, insbesondere unter Anbetracht des massiven Fachkräftemangels in sämtlichen Bereichen der Bildung und Pädagogik. Eine große Rolle unter den möglichen Lösungsansätzen spielte dabei die Digitalisierung und wie eine sinnvolle Symbiose aus Bildung und technologischem Fortschritt gelingen kann. Im Vordergrund dieser Thematik stand KI als vielfältige Unterstützung im Alltag von Bildungsinstitutionen. Dabei wurde KI nicht nur als entlastendes Tool im Bereich Administration beworben, sondern auch als Chance, um individuelle Förderung durch automatisierte und personalisierte Materialien umsetzen zu können. Auf diese Weise sollen Bildungsungleichheiten erfolgreich ausgeglichen werden.
Im Bereich der frühkindlichen Bildung wurde neben den Themen fachlicher Bildung und Digitalisierung auch über die Bedeutung des Erlernens sozialer und emotionaler
Kompetenzen debattiert. Im Hinblick auf die steigenden Zahlen an psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft wurde die Relevanz betont, bereits in jungen Jahren den Grundstein für eine soziale und geistig gesunde Entwicklung zu legen. Kindertagesstätten wurden dabei als sichere Räume hervorgehoben, in welchen Kinder durch bedürfnisorientierte Pädagogik, Einbeziehen in Entscheidungsprozesse und ein respektvolles Miteinander in ihrem Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn gestärkt werden können.
Der Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kitaträger Berlin e. V. war durch Mitglieder, die sowohl als Aussteller wie auch als Besucher in Köln vor Ort waren, ebenfalls auf der Messe vertreten. Geschäftsführer Lars Békési nutzte während dieser Tage das Zusammenkommen wichtiger Akteure im Bereich frühkindlicher Bildung, um im Namen des VKMKs zahlreiche Netzwerkgespräche zu führen.
Die Didacta hat wieder einmal gezeigt, wie viele engagierte Menschen es im Bereich Bildung und Pädagogik gibt, die trotz diverser Widrigkeiten gewillt sind, Deutschlands Bildungslandschaft mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen positiv zu verändern und allen Menschen eine qualitativ hochwertige Bildung zu ermöglichen.
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