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Der VKMK in der RBB-Abendschau

Am vergangenen Montag (14. Februar 2022) war unser Geschäftsführer Lars Békési zu Gast in der RBB-Abendschau. Dabei wurde er zu den Lolli-Schnelltests befragt, die das Land Berlin für die Kitas angeschafft hat

Am vergangenen Montag (14. Februar 2022) war unser Geschäftsführer Lars Békési zu Gast in der RBB-Abendschau. Dabei wurde er zu den Lolli-Schnelltests befragt, die das Land Berlin für die Kitas angeschafft hat. Da deren Sensitivität zu gering ist und auch die Verteilung an die Einrichtungen nicht fehlerefrei vonstatten geht, zieht Herr Békési ein enttäuschendes Fazit. Allerdings handelt es sich bei den Lolli-Schneelltests um einen Kompromiss zwischen Eltern, Trägern und Senatsverwaltung - unsere Verband hatte eine PCR-Pool-Terstung gefordert, die in der Mundhöhle abgestrichen werden.

Nun sollten wir aber gemeinsam in Berlin nach besseren Lösungen für die Zukunft suchen, die sowohl wirkungsvoll als auch im Alltag praktikabel sind.

Den Beitrag finden Sie unter: RBB-Abendschau vom 14. Februar 2022, 19:30 Uhr.

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Keine Logistik-Probleme bei den Kitas der Freien Träger 

Die Bildungssenatorin, Frau Busse, sprach in der Presse von „Logistik-Problemen bei den Kitas“ in Bezug auf die Lolli-Schnelltests. Die Verzögerungen entstehen aber nicht, weil die Kitas den Behörden aushelfen, sondern aufgrund der fehlenden Kapazitäten der Senatsverwaltung.

Die Bildungssenatorin, Frau Busse, sprach in der Presse von „Logistik-Problemen bei den Kitas“ in Bezug auf die Lolli-Schnelltests. Die Verzögerungen entstehen aber nicht, weil die Kitas den Behörden aushelfen, sondern aufgrund der fehlenden Kapazitäten der Senatsverwaltung. 

Sonderbelastung der Kita 

Aufgrund des Personalmangels mussten die zuständigen Jugendämter auf eine eigene Auslieferung verzichten und die Träger bitten, die Kontingente an Schnelltests bei den Ämtern abzuholen. Dazu müssen die Kitas allerdings eine eigene Arbeitskraft abstellen, was vor allem bei den kleineren Einrichtungen eine Herausforderung darstellt. 

Wenn die Senatorin also eine reibungslose Abholung gewährleisten möchte, müssten die entstehenden Kosten auf Höhe des Mindestlandeslohnes den Trägern finanziert werden. Eine Hausmeister-Stelle wäre den einzelnen Einrichtungen sehr willkommen und würde ihnen bei der alltäglichen Arbeit helfen.

Kinder entlasten 

Lars Békési, Geschäftsführer des VKMK: „Nach den vergangenen zwei Jahren Pandemie muss sich der Fokus nun wieder auf die Kinder richten. Wir dürfen keine weiteren Lasten auf ihren Schultern abladen. Das heißt vor allem die Bildungsarbeit zu sichern und nicht nur die Betreuung zu gewährleisten. Die Daseinsvorsorge des Staates umfasst die Sicherung der Zukunftschancen der Jüngsten – und gerade deshalb müssen wir jetzt für die Kinder da sein. Eine gute und vor allem kontinuierliche Frühe Bildung ist dabei unverzichtbar.“ 

Gemeinsam schaffen wir das! 

Der VKMK begrüßt die Anschaffung der Lolli-Schnelltests, da sie Ängste abbauen und Schmerzen vermeiden. Damit ist ein erster Schritt zur Entlastung der Kinder getan und gleichzeitig die Möglichkeit einer umfassenden Testung gegeben. 

Nun müssen wir die nächsten Schritte planen und umsetzen. Wir sind fest davon überzeugt, auch mit der neuen Jugendsenatorin wieder erfolgreich zusammenzuarbeiten und würden uns über einen baldigen Austausch mit ihr über die Herausforderungen der nächsten Monate sehr freuen. 

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Erste große Herausforderungen des Neuen Jahres 

Durch die stark um sich greifende Omikron-Welle des Coronavirus muss sich die Kita-Landschaft in Berlin auf große Herausforderungen gefasst machen. Dazu kommen noch Lieferschwierigkeiten und widersprüchliche Aussagen im aktuellen 53. Trägerschreiben. Wir wagen dennoch einen optimistischen Ausblick.

Durch die stark um sich greifende Omikron-Welle des Coronavirus muss sich die Kita-Landschaft in Berlin auf große Herausforderungen gefasst machen. Dazu kommen noch Lieferschwierigkeiten und widersprüchliche Aussagen im aktuellen 53. Trägerschreiben. Wir wagen dennoch einen optimistischen Ausblick. 

Verzögerung bei den Lolli-Schnelltests 

Zum kommenden Montag, den 24. Januar, wurden die Lieferungen der Lolli-Schnelltests avisiert. Leider werden aber nicht alle Kita-Träger am Montag ihr Kontingent erhalten haben. Schwierigkeiten bei den Lieferketten sowie eine komplizierte Verteilung durch überlastete Jugendämter verursachen die Verzögerungen. Leider werden die Kita-Träger damit allein gelassen – denn durch Ankündigungen in den Medien erwarten viele Eltern berechtigterweise am Montag, ihr Kind endlich mit einem Abstrich im Mundraum anstatt durch die Nase im Rachenbereich zu testen. 

Bei der Konstituierung des Ausschusses für Jugend, Bildung und Familie des Berliner Abgeordnetenhauses in dieser Woche stellten sich die neue Senatorin und ihre zwei Staatssekretäre ersten Fragen der Abgeordneten. Angesprochen auf die Lieferschwierigkeiten wurde deutlich, dass intern mit einer kompletten Auslieferung bis zum 31. Januar gerechnet wird. 

53. Trägerschreiben

Mit dem aktuellen Trägerschreiben wurde die Möglichkeit erneut ins Spiel gebracht, dass Angehörige der Kinder in der Kita helfen können, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Wir verstehen zwar den Versuch, die bereits aufgrund der Infektionslage zu 25% geschlossenen Berliner Kitas solange wie möglich im Betrieb zu halten. Müssen uns aber gegen den Zutritt unqualifizierter Personen im Kita-Alltag verwehren. Zum einen wird damit die Qualifikation der Pädagog:innen und deren Bildungsarbeit in der Kita missachtet. Zum anderen wird eine unübersichtliche Risikolage für die Helfenden und Kitaträger geschaffen. 

Deshalb sprechen wir uns gegen den Einsatz von Personen aus, die keine pädagogische Ausbildung am Kind vorzuweisen haben. Damit werden die Chancen der Kinder auf einen erfolgreichen Übergang von der Kita in die Schule gefährdet und somit der Wunsch der Eltern auf eine bestmögliche Bildungsentwicklung ihrer Kinder nicht realisiert. 

Wir schaffen das! 

Unsere Mitglieder blicken dennoch zu 40% zuversichtlicher auf das kommende Jahr als noch vor sechs Monaten. Dabei sehen sie die größten Aufgaben zu 81,48% in der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte, zu 56% in der Aufrechterhaltung der Qualität in der Bildungsarbeit sowie zu 38% in der Bewältigung der steigenden Energiekosten. 

Trotz des bekannten Fachkräftemangels sehen wir in diesem Jahr eine Chance auf bessere Qualität in der frühen Bildung. Dazu müssen wir konsequent die Kita-Sozialarbeit für alle Kitas ausbauen, den Digitalpakt-Kita gemeinsam gestalten und vor allem allen Kitateams mit der Wertschätzung begegnen, die sie verdienen. 

In diesem Sinne wünschen wir uns und allen Beteiligten ein konstruktives und erfolgreiches Neues Jahr!

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